hat. Diese Untertanen sind Taucher, welche in die Fluten zu steigen haben, um die verschiedenen Schätze des Meeres an das Tageslicht zu heben. Zu diesem Zwecke gibt es eine unzählige Menge von Taucherrüstungen, welche menschliche Gestalt besitzen. Jede dieser Rüstungen wird von einer in ihr wohnenden, sogenannten Anima in Stand gehalten, welche mit ihr entstanden ist und mit ihr wieder untergeht. Die eine Rüstung eignet sich mehr für diese, die andere mehr für jene Arbeit. Mit der einen können edle Perlen, mit der anderen nur Schwämme, mit der dritten gar nur Algen oder gemeiner Tang der Flut entrissen werden. Jede von ihnen wird demjenigen Taucher anvertraut, für dessen Aufgabe sie geeignet ist. Die Arbeit wird überwacht, sehr streng, viel strenger, als die Taucher meinen, obgleich die Regierung eine Regierung der allergrössten Liebe ist. Aber grad weil diese Liebe Alle umfasst und sich nicht nur auf Einzelne richtet, ist diese Strenge geboten, sobald die Liebe versagt. Zeigt sich ein Taucher seiner Rüstung nicht wert, bringt er Schwämme oder Tang anstatt der Perlen, so wird sie ihm genommen und einem Würdigeren gegeben. Bringt dieser zwar Perlen, aber mit Schmutz und Algen vermischt, so hat ein noch Besserer anzutreten. Und so kommt es, dass es wohl keine einzige Rüstung gibt, von der man sagen könnte, dass sie stets nur im Dienste eines und desselben Tauchers gestanden habe. Es kommt sogar sehr häufig vor, dass ein höherer Taucher sich die Rüstung eines niederen leiht, um ihn zu unterrichten, auf welche Weise er bessere Erfolge erzielen und dadurch zu ihm emporsteigen könne. - - - Haben Sie dieses Bild verstanden, Mylord?« »Hm!« brummte der Governor. »Die Insel ist natürlich die Erde; die Meeresflut ist das Leben; die Rüstungen sind die beseelten Menschenkörper, und die Taucher sind die unsichtbaren, geheimnisvollen Intelligenzen, welche wir als Geister bezeichnen. Ich habe jetzt keine Zeit, denn ich bin nicht allein; aber ich werde mir diese Insel Ti merken und über sie nachdenken.« »Tun Sie das! Aber denken Sie ja nicht so tief nach, dass Ihnen dabei die Sinne vergehen. Sie haben nämlich nebenbei auch aufzupassen! Merken Sie zum Beispiel auf, wenn Sie im Traveller-Klub mit guten, lustigen Freunden Billard spielen; merken Sie auf, wenn Sie am Sarge eines geliebten Verwandten stehen; merken Sie auf, wenn Sie sich auf der Fuchsjagd befinden; merken Sie auf, wenn Sie mit Ihrem Bankier Ihr letztes Jahreseinkommen berechnen, und merken Sie auf, wenn Ihr Freund, der Heidenpriester, seine Hand auf das Haupt Miss Marys legt, um sie zu segnen! Und dann sagen Sie mir, ob - -