dies vom Feuer des Himmels wie der Hölle glühende Werk dem geneigten Leser. Meinhold. Fußnoten 1 Und in der Tat kommen im Original einige Rechnungen vor, die wohl beim ersten Anblick zu diesem Irrtum verleiten konnten, und außerdem ist die Handschrift schwer zu lesen, und an einigen Stellen vergilbt und verrottet. 2 Auch diesen Prozess gedenke ich noch herauszugeben, da er ein ungemeines psychologisches Interesse hat. 3 Horst, Zauberbibliotek, VI, 231. 4 Vorläufige Proben des Ganzen befanden sich bereits in der Christoterpe von 1841 und 42. 5 vom alten Pommernlande, Buch V. Einleitung. Die Abkunft unsers Biographen kann bei dem verloren gegangenen Anfange seiner Schrift nicht mehr mit Genauigkeit bestimmt werden. Er scheint jedoch jedenfalls kein Pommeraner gewesen zu sein, denn einmal spricht er von Schlesien, wo er in seiner Jugend sich befunden; nennt sodann weit zerstreute Verwandte, nicht bloß in Hamburg und Köln sondern sogar in Antwerpen und verrät vor allen Dingen durch seine süddeutsche Sprache seine auswärtige Abkunft. Hieher rechne ich besonders Ausdrücke als: eim für einem, und die eigne Derivation mancher Adjective z.B. tänein von Tanne, seidin von Seide, eine Sprechweise, die, so viel ich weiß, niemals in Pommern, wohl aber in Schwaben vorgekommen ist. Doch musste er bei Abfassung seiner Schrift schon lange Zeit in Pommern gelebt haben, weil er fast noch häufiger plattdeutsche Ausdrücke einmischt, ganz wie dies eingeborne Pommersche Schriftsteller der damaligen Zeit auch wohl zu tun pflegen. Da er von altadlicher Herkunft ist, wie er bei verschiedenen Gelegenheiten sagt; so möchte man vielleicht in den Adelsregistern des siebzehnten Jahrhunderts etwas Näheres über das Geschlecht der Schweidler finden, und mithin auch über sein wahrscheinliches Vaterland; allein ich habe mich vergebens in den mir zugänglichen Quellen nach jenem Namen umgesehen, und möchte daher vermuten, dass unser Autor, wie dies so häufig geschah, bei seinem Übergange zur Theologie, seinen Adel mit Abänderung seines Namens ablegte. Genug ich will hier nicht weitere Hypotesen wagen. Unser Manuskript, in welchem die ansehnliche Zahl von sechs Kapiteln fehlt, und welches auf den nächst vorhergegangenen Blättern unstreitig sich über den Ausbruch des dreissigjährigen Krieges auf der Insel Usedom verbreitet hat, beginnt mit den Worten: »Kaiserliche gehauset« und fährt dann fort wie folgt: - - Koffer, Truhen, Schränke waren allesammt erbrochen und zuschlagen, auch mein Priesterhemd zurissen, so dass in großen Aengsten und Nöten stände. Doch hatten sie mein armes Töchterlein nit gefunden, maßen ich sie in einem Stall, wo es dunkel war, verborgen, denn sonst sorge ich, hätten sie mir noch mehr Herzeleid bereitet. Wollten die räudigen Hunde doch schon meine alte Ilse ein Mensch bei schier 50 Jahren angehen, hätte es ihnen ein