, zur
Sprache kam, war die gelegentliche Eröffnung Montans, dass ihm bei seinen
gebirgischen und bergmännischen Untersuchungen eine Person zur Seite gehe,
welche ganz wundersame Eigenschaften und einen ganz eigenen Bezug auf alles
habe, was man Gestein, Mineral, ja sogar was man überhaupt Element nennen könne.
Sie fühle nicht bloß eine gewisse Einwirkung der unterirdisch fließenden Wasser,
metallischer Lager und Gänge, sowie der Steinkohlen und was dergleichen in
Massen beisammen sein möchte, sondern, was wunderbarer sei, sie befinde sich
anders und wieder anders, sobald sie nur den Boden wechsele. Die verschiedenen
Gebirgsarten übten auf sie einen besonderen Einfluss, worüber er sich mit ihr,
seitdem er eine zwar wunderliche, aber doch auslangende Sprache einzuleiten
gewusst, recht gut verständigen und sie im einzelnen prüfen könne, da sie denn
auf eine merkwürdige Weise die Probe bestehe, indem sie sowohl chemische als
physische Elemente durchs Gefühl gar wohl zu unterscheiden wisse, ja sogar schon
durch den Anblick das Schwerere von dem Leichtern unterscheide. Diese Person,
über deren Geschlecht er sich nicht näher erklären wollte, habe er mit den
abreisenden Freunden vorausgeschickt und hoffe zu seinen Zwecken in den
ununtersuchten Gegenden sehr viel von ihr.
Dieses Vertrauen Montans eröffnete das strenge Herz des Astronomen, welcher
sodann mit Makariens Vergünstigung auch ihm das Verhältnis derselben zum
Weltsystem offenbarte. Durch nachherige Mitteilungen des Astronomen sind wir in
dem Fall, wo nicht Genugsames, doch das Hauptsächliche ihrer Unterhaltungen über
so wichtige Punkte mitzuteilen.
Bewundern wir indessen die Ähnlichkeit der hier eintretenden Fälle bei der
größten Verschiedenheit. Der eine Freund, um nicht ein Timon zu werden, hatte
sich in die tiefsten Klüfte der Erde versenkt, und auch dort ward er gewahr, dass
in der Menschennatur etwas Analoges zum Starrsten und Rohsten vorhanden sei; dem
andern gab von der Gegenseite der Geist Makariens ein Beispiel, dass, wie dort
das Verbleiben, hier das Entfernen wohlbegabten Naturen eigen sei, dass man weder
nötig habe, bis zum Mittelpunkt der Erde zu dringen, noch sich über die Grenzen
unsres Sonnensystems hinaus zu entfernen, sondern schon genüglich beschäftigt
und vorzüglich auf Tat aufmerksam gemacht und zu ihr berufen werde. An und in
dem Boden findet man für die höchsten irdischen Bedürfnisse das Material, eine
Welt des Stoffes, den höchsten Fähigkeiten des Menschen zur Bearbeitung
übergeben; aber auf jenem geistigen Wege werden immer Teilnahme, Liebe,
geregelte freie Wirksamkeit gefunden. Diese beiden Welten gegeneinander zu
bewegen, ihre beiderseitigen Eigenschaften in der vorübergehenden
Lebenserscheinung zu manifestieren, das ist die höchste Gestalt, wozu sich der
Mensch auszubilden hat.
Hierauf schlossen beide Freunde einen Bund und nahmen sich vor, ihre
Erfahrungen allenfalls auch nicht zu verheimlichen, weil derjenige, der sie als
einem Roman wohl ziemende Märchen belächeln könnte, sie doch immer als