dreitägigen Reise sechzehn gedruckte Bogen anfüllen kann. Fußnoten 1 Eine Stelle aus dem Duodrama Medea. 2 Hier ist ein Anachronismus; ich weiß es wohl. Damals, im Jahre 1788, waren die wenigsten von den Schauspielen des Herrn von Kotzebue, die nachher einiges Aufsehn gemacht haben, schon erschienen. Ich denke aber, die Leser werden es mir verzeihn, wenn ich, um im Allgemeinen meine Meinung über diesen Gegenstand zu sagen, Beispiele anführe, die noch in frischem Andenken sind. 3 Kürzlich hat der Herr von Kotzebue, der mit Recht so oft die Torheiten des Adels lächerlich zu machen sucht, auf einmal eine Verteidigung des Erb-Adels in die wienerische Zeitschrift einrücken lassen. Vermutlich ist der ganze Aufsatz Ironie. Wie sollte auch ein Mann von seinen Talenten sich auf einmal so tief gesunken fühlen, dass er sich im Ernst zum Mitarbeiter eines solchen Schufts, wie Aloisius Hoffmann ist, machen wollte? 4 Diese Anecdote ist wahr - wahr, zur Schande des Bösewichts, eines Obristen von - die Finger jucken mich, den Kerl zu nennen - der vor einigen Jahren diese Tat begangen und zur Schande des Fürsten; der sie nicht bestraft hat. Wo dergleichen geschehen und niemand murren darf; nicht wahr, da ist kein Despotismus; da ist das Volk durch die Propaganda aufgehetzt, wenn es endlich ein wenig unruhig wird? 5 Wir wissen nicht, ob der für die reine Lehre so eifrige Prediger Brumbei, welcher sich kürzlich bei der Inquisition gegen den Ketzer Schulz in ganz Deutschland so berühmt gemacht hat, ein Sprössling jener adelichen Familie ist. 6 »Ist er nicht darinnen; so hat ihn der Teufel geholt denn eingestiegen ist er, mit noch Einem, das habe ich gesehen.«