irren?� Das mag hei�en: �Ist das auch gewi� heute vormittag geschehen?�, oder aber: �Hast du ihn auch gewi� recht verstanden?� � Es ist leicht zu sehen, durch welche Ausf�hrungen ich zeigen k�nnte, da� ich mich in der Zeit nicht geirrt habe, und ebenso, da� ich die Erz�hlung nicht mi�verstanden habe. Aber alles das kann nicht zeigen, da� ich die ganze Sache nicht getr�umt oder sie mir traumhaft eingebildet habe. Es kann auch nicht zeigen, da� ich mich nicht vielleicht durchgehend versprochen habe. (So etwas kommt vor.) . (Ich sagte einmal jemandem � auf englisch �, die Form eines bestimmten Zweiges sei charakteristisch f�r den Zweig einer Ulme [elm], was der Andre bestritt. Wir kamen dann an Eschen vorbei, und ich sagte �Siehst du, hier sind die Zweige, von denen ich gesprochen habe�. Worauf er: �But that�s an ash� � und ich: �I always meant ash when I said elm.�) . Das hei�t doch: die M�glichkeit eines Irrtums l��t sich in gewissen (und h�ufigen) F�llen eliminieren. � So eliminiert man (ja auch) Rechnungsfehler. Denn wenn eine Rechnung unz�hlige Male nachgerechnet worden ist, so kann man nun nicht sagen: �Ihre Richtigkeit ist dennoch nur sehr wahrscheinlich, � da sich immer noch ein Fehler eingeschlichen haben kann.� Denn angenommen, es schiene nun einmal, da� ein Fehler entdeckt worden sei � warum sollen wir nicht hier einen Fehler vermuten? . Ich kann mich nicht darin irren, da� x = ist. Und man kann nun nicht mathematische Sicherheit der relativen Unsicherheit von Erfahrungss�tzen entgegenstellen. Denn der mathematische Satz wurde durch eine Reihe von Handlungen erhalten, die sich in keiner Weise von Handlungen des �brigen Lebens unterscheiden und die gleicherma�en dem Vergessen, �bersehen, der T�uschung ausgesetzt sind. . Kann ich nun prophezeien, da� Menschen die heutigen Rechens�tze nie umst�rzen werden, nie sagen werden, jetzt w��ten sie erst, wie es sich verhalte? Aber w�rde das einen Zweifel unsrerseits rechtfertigen? . Wenn der Satz x = vom Zweifel ausgenommen ist, dann m�ssen�s auch nicht�mathematische S�tze sein. .. . Aber darauf kann man manches einwenden. � Erstens ist eben � x etc.� ein mathematischer Satz, und daraus kann man folgern, da� nur solche S�tze in dieser Lage sind. Und wenn diese Folgerung nicht berechtigt ist, so sollte es einen ebenso sichern Satz geben, der vom Vorgang jener Rechnung handelt, aber nicht mathematisch ist. � Ich denke an einen Satz etwa dieser Art: �Die Rechnung � x � wird, wenn Rechenkundige sie ausf�hren, in der gro�en Mehrzahl der F�lle �� ergeben.� Diesen Satz wird niemand bestreiten, und er ist