. �Ich kann mich darin nicht irren: ich bin heute bei ihm gewesen.� . �Ich kann mich darin nicht irren; sollte aber doch etwas gegen meinen Satz zu sprechen scheinen, so werde ich, gegen den Schein, an ihm festhalten.� . �Ich kann mich etc.� weist meiner Behauptung ihren Platz im Spiel an. Aber es bezieht sich wesentlich auf mich, nicht auf das Spiel im allgemeinen. Wenn ich mich in meiner Behauptung irre, so nimmt das dem Sprachspiel nicht seinen Nutzen. .. . �Ich kann mich darin nicht irren� ist ein gew�hnlicher Satz, der dazu dient, den Gewi�heitswert einer Aussage anzugeben. Und nur in seinem allt�glichen Gebrauch ist er berechtigt. . Aber was zum Teufel hilft er, wenn ich mich � zugegebenerma�en � in ihm irren kann und also auch in dem Satz, den er st�tzen sollte? . Oder soll ich sagen, der Satz schlie�e eine bestimmte Art des Fehlers aus? . �Er hat mir das heute gesagt � darin kann ich mich nicht irren.� � Wenn es sich aber doch als falsch erwiese?! � Mu� man da nicht einen Unterschied machen in der Art und Weise, wie sich etwas �als falsch erweist�? � Wie kann es denn erwiesen werden, da� meine Aussage falsch war? Hier steht doch Evidenz gegen Evidenz, und es mu� entschieden werden, welche weichen soll. . Wenn man aber mit dem Bedenken kommt: Wie, wenn ich pl�tzlich sozusagen aufwachte und sagte �Jetzt hab ich mir eingebildet, ich hei�e L. W.! � wer sagt denn, da� ich nicht noch einmal aufwache und nun dies als sonderbare Einbildung erkl�re, usf. . Man kann sich freilich einen Fall vorstellen, und es gibt F�lle, wo man nach dem �Aufwachen� nie mehr daran zweifelt, was Einbildung und was Wirklichkeit war. Aber so ein Fall, oder seine M�glichkeit, diskreditiert den Satz �Ich kann mich darin nicht irren� nicht. . W�rde denn sonst nicht alle Behauptung so diskreditiert? . Ich kann mich darin nicht irren, � aber ich mag wohl einmal, mit Recht oder mit Unrecht, einzusehen glauben, ich sei nicht urteilsf�hig gewesen. . Wenn das immer oder oft vork�me, w�rde es allerdings den Charakter des Sprachspiels g�nzlich ver�ndern. . Es ist ein Unterschied zwischen einem Irrtum, f�r den, sozusagen, ein Platz im Spiel vorgesehen ist, und einer vollkommenen Regelwidrigkeit, die ausnahmsweise vorkommt. . Ich kann auch den Andern davon �berzeugen, da� ich mich �darin nicht irren kann�. Ich sage Einem: �Der und der war heute vormittag bei mir und hat mir das und das erz�hlt.� Wenn es erstaunlich ist, so fragt er mich vielleicht: �Du kannst dich nicht darin