�Nein� sein. Sagte ich �Ja, � denn eine Verblendung ist immer m�glich�, so hie�e das gar nichts. Ist denn der Nachsatz etwas dem Andern Unbekanntes? Und wie ist er mir bekannt? . Hei�t das aber, da� es undenkbar w�re, da� das Wort �gr�n� hier aus einer Art von Versprechen oder momentaner Verwirrung entspringt? Kennen wir solche F�lle nicht? � Man kann einem auch sagen: �Du hast dich nicht vielleicht versprochen?� Das hei�t etwa: ��berleg dir�s noch einmal.� � Aber diese Vorsichtsma�regeln haben nur Sinn, wenn sie einmal zu einem Ende kommen. Ein Zweifel ohne Ende ist nicht einmal ein Zweifel. . Es hei�t auch nichts, zu sagen: �Der deutsche Name dieser Farbe ist gewi� �gr�n�, � es sei denn, ich verspreche mich jetzt oder bin irgendwie verwirrt.� . M��te man diese Klausel nicht in alle Sprachspiele einschieben? (Wodurch sich ihre Sinnlosigkeit zeigt.) . Wenn man sagt �Gewisse S�tze m�ssen vom Zweifel ausgeschlossen werden�, dann scheint es, als sollte ich diese S�tze, z. B. da� ich L. W. hei�e, in ein Buch der Logik aufnehmen. Denn wenn es zur Beschreibung des Sprachspiels geh�rt, so geh�rt es zur Logik. Aber da� ich L. W. hei�e, geh�rt nicht zu so einer Beschreibung. Das Sprachspiel, das mit Personennamen operiert, kann wohl bestehen, wenn ich mich in meinem Namen irre, � aber es setzt voraus, da� es unsinnig ist zu sagen, die Mehrzahl der Menschen irre sich in ihren Namen. . Anderseits aber ist es richtig, wenn ich von mir aussage �Ich kann mich in meinem Namen nicht irren�, und falsch, wenn ich sage �Vielleicht irre ich mich�. Aber das bedeutet nicht, da� es f�r Andre sinnlos ist anzuzweifeln, was ich f�r sicher erkl�re. . Sich in der Muttersprache �ber die Bezeichnung gewisser Dinge nicht irren k�nnen ist einfach der gew�hnliche Fall. . �Ich kann mich darin nicht irren� kennzeichnet einfach eine Art der Behauptung. . Sichere und unsichere Erinnerung. W�re die sichere Erinnerung nicht im allgemeinen zuverl�ssiger, d. h. w�rde sie nicht �fter durch andere Verifikationen best�tigt als die unsichere, dann w�rde der Ausdruck der Sicherheit und Unsicherheit nicht seine gegenw�rtige Funktion in der Sprache haben. . �Ich kann mich darin nicht irren� � aber wie, wenn ich mich dann doch geirrt habe? Ist denn das nicht m�glich? Aber macht es den Ausdruck �Ich kann mich etc.� zum Unsinn? Oder w�re es besser, statt dessen zu sagen �Ich kann mich darin schwerlich irren�? Nein; denn dies hei�t etwas andres. . �Ich kann mich darin nicht irren; und schlimmstenfalls mache ich aus meinem Satze eine Norm.�