, wie da� es sich nach einer Feuerprobe richtet? . Da� ein Andrer sich meiner Meinung nach geirrt hat, ist kein Grund anzunehmen, da� ich mich jetzt irre. � Aber ist es nicht ein Grund anzunehmen, da� ich mich irren k�nne? Es ist kein Grund zu irgendeiner Unsicherheit in meinem Urteil oder Handeln. . Der Richter k�nnte ja sagen �Das ist die Wahrheit � soweit ein Mensch sie erkennen kann�. � Aber was w�rde dieser Zusatz leisten? (�beyond all reasonable doubt�). . Ist es falsch, da� ich mich in meinem Handeln nach dem Satze der Physik richte? Soll ich sagen, ich habe keinen guten Grund daz� Ist [es] nicht eben das, was wir einen �guten Grund� nennen? . Angenommen, wir tr�fen Leute, die das nicht als triftigen Grund betrachteten. Nun, wie stellen wir uns das vor? Sie befragen statt des Physikers etwa ein Orakel. (Und wir halten sie darum f�r primitiv.) Ist es falsch, da� sie ein Orakel befragen und sich nach ihm richten? � Wenn wir dies �falsch� nennen, gehen wir nicht schon von unserm Sprachspiel aus und bek�mpfen das ihre? . Und haben wir recht oder unrecht darin, da� wir�s bek�mpfen? Man wird freilich unser Vorgehen mit allerlei Schlagworten (slogans) aufst�tzen. . Wo sich wirklich zwei Prinzipien treffen, die sich nicht miteinander auss�hnen, da erkl�rt jeder den Andern f�r einen Narren und Ketzer. . Ich sagte, ich w�rde den Andern �bek�mpfen�, � aber w�rde ich ihm denn nicht Gr�nde geben? Doch; aber wie weit reichen die? Am Ende der Gr�nde steht die �berredung. (Denke daran, was; geschieht, wenn Missionare die Eingeborenen bekehren.) . Wenn ich nun sage �Ich wei�, da� das Wasser im Kessel auf der Gasflamme nicht gefrieren, sondern kochen wird�, so scheine ich zu diesem �Ich wei��, so berechtigt wie zu irgendeinem. �Wenn ich etwas wei�, so wei� ich das.� � Oder wei� ich, da� der Mensch mir gegen�ber mein alter Freund Soundso ist, mit noch gr��erer Gewi�heit? Und wie vergleicht sich das mit dem Satz, da� ich aus zwei Augen schaue und sie sehen werde, wenn ich in den Spiegel schaue? � Ich wei� nicht mit Sicherheit, was ich da antworten soll. � Aber es ist doch ein Unterschied zwischen den F�llen. Wenn das Wasser auf der Flamme gefriert, werde ich freilich im h�chsten Ma�e erstaunt sein, aber einen mir noch unbekannten Einflu� annehmen und etwa Physikern die Sache zur Beurteilung �berlassen. � Was aber k�nnte mich daran zweifeln machen, da� dieser Mensch N. N. ist, den ich seit Jahren kenne? Hier schiene ein Zweifel alles nach sich zu ziehen