den Zweifel; wundert sich niemand, da� wir die Bedeutung der Worte nicht nur vermuten. .. . Ist es f�r unsre Sprachspiele (�Befehlen und Gehorchen�, z. B.) wesentlich, da� ein Zweifel an gewissen Stellen nicht eintritt, oder gen�gt es, wenn das Gef�hl der Sicherheit besteht, wenn auch mit einem leichten Anhauch des Zweifels? Gen�gt es also, wenn ich zwar nicht wie jetzt, ohne weiteres, ohne die Dazwischenkunft irgendeines Zweifels, etwas �schwarz�, �gr�n�, �rot� nenne � aber statt dessen doch sage �Ich bin sicher, da� das rot ist�, wie man etwa sagt �Ich bin sicher, da� er heute kommen wird� (also mit dem �Gef�hl der Sicherheit�)? Das begleitende Gef�hl ist uns nat�rlich gleichg�ltig, und ebensowenig brauchen wir uns um die Worte �Ich bin sicher, da�� bek�mmern. � Wichtig ist, ob ein Unterschied in der Praxis der Sprache damit zusammengeht. Man k�nnte fragen, ob er �berall dort, wo wir, z. B., mit Sicherheit eine Meldung machen (bei einem Versuch z. B. schauen wir in eine R�hre und melden die Farbe, die wir durch sie beobachten), ob er bei dieser Gelegenheit sagt �Ich bin sicher�. Tut er dies, so wird man zuerst geneigt sein, seine Angabe zu �berpr�fen. Zeigt sich aber, da� er ganz zuverl�ssig ist, so wird man erkl�ren, seine Redeweise sei nur eine Verschrobenheit, die die Sache nicht ber�hrt. Man k�nnte z. B. annehmen, da� er skeptische Philosophen gelesen habe, �berzeugt worden sei, man k�nne nichts wissen, und darum diese Redeweise angenommen habe. Wenn wir erst einmal an sie gew�hnt sind, so tut sie der Praxis keinen Eintrag. . Wie sieht also der Fall aus, wo Einer wirklich zu den Farbnamen, z. B., eine andere Beziehung hat als wir? Wo n�mlich ein leiser Zweifel, oder die M�glichkeit eines Zweifels, in ihrem Gebrauch bestehenbleibt. .. . Wer beim Anblick eines englischen Postkastens sagte �Ich bin sicher, er ist rot�, den m��ten wir f�r farbenblind halten oder glauben, er beherrschte das Deutsche nicht und w��te den richtigen Farbnamen in einer andern Sprache. W�re keines von beiden der Fall, so w�rden wir ihn nicht recht verstehen. . Ein Deutscher, der diese Farbe �rot� nennt, ist nicht �sicher, sie hei�e im Deutschen �rot��. Das Kind, welches die Verwendung des Wortes beherrscht, ist nicht �sicher, diese Farbe hei�e in seiner Sprache so�. Man kann auch nicht von ihm sagen, es lerne, wenn es sprechen lernt, da� die Farbe auf deutsch so hei�t, oder auch: es wisse dies, wenn es den Gebrauch des Worts erlernt hat.