etwas, was die Gr�nde solcher Zweifel selbst zweifelhaft erscheinen lie�e, und ich k�nnte mich also daf�r entscheiden, meinen alten Glauben beizubehalten. . W�re es aber nicht m�glich, da� etwas gesch�he, was mich ganz aus dem Geleise w�rfe? Evidenz, die mir das Sicherste unannehmbar machte? Oder doch bewirkte, da� ich meine fundamentalsten Urteile umsto�e? (Ob mit Recht oder mit Unrecht, ist hier ganz gleich.) . K�nnte ich mir denken, da� ich dies in einem andern Menschen beobachtete? . Wenn du einen Befehl befolgst �Bring mir ein Buch�, so ist es allerdings m�glich, da� du untersuchen mu�t, ob, was du dort siehst, wirklich ein Buch ist, aber du wei�t dann doch, was man unter �Buch� versteht; und wei�t du das nicht, so kannst du etwa nachschlagen, � aber dann mu�t du doch wissen, was ein anderes Wort bedeutet. Und, da� ein Wort das und das bedeutet, so und so gebraucht wird, ist wieder eine Erfahrungstatsache wie die, da� jener Gegenstand ein Buch ist. Um also einen Befehl befolgen zu k�nnen, mu�t du �ber eine Erfahrungstatsache au�er Zweifel sein. Ja, der Zweifel beruht nur auf dem, was au�er Zweifel ist. Da aber ein Sprachspiel etwas ist, was in wiederholten Spielhandlungen in der Zeit besteht, so scheint es, man k�nne in keinem einzelnen Falle sagen, das und das m�sse au�er Zweifel stehen, wenn es ein Sprachspiel geben solle, wohl aber, da�, in der Regel, irgendwelche Erfahrungsurteile au�er Zweifel stehen m�ssen. .. . Moore hat ein gutes Recht zu sagen, er wisse, da� vor ihm ein Baum steht. Nat�rlich kann er sich darin irren. (Denn es ist ja hier nicht wie mit der �u�erung �Ich glaube, dort steht ein Baum�.) Aber, ob er in diesem Fall recht hat oder sich irrt, ist philosophisch nicht von Belang. Wenn Moore die bek�mpft, die sagen, so etwas k�nne man nicht eigentlich wissen, so kann er es nicht tun, indem er versichert: Er wisse das und das. Denn das braucht man ihm nicht zu glauben. H�tten seine Gegner behauptet, man k�nne das und das nicht glauben, so h�tte er ihnen antworten k�nnen �Ich glaube es�. .. . Moores Fehler liegt darin, auf die Behauptung, man k�nne das nicht wissen, zu entgegnen �Ich wei� es�. . Wir sagen: Wenn das Kind die Sprache � und also ihre Anwendung � beherrscht, mu� es die Bedeutungen der Worte wissen. Es mu� z. B. einem wei�en, schwarzen, roten, blauen Dinge seinen Farbnamen, in der Abwesenheit jedes Zweifels, beilegen k�nnen. . Ja, hier vermi�t auch niemand