auch nicht zu sch�men. Die Sprache ist nicht aus einem Raisonnement hervorgegangen. .. . Das Kind lernt nicht, da� es B�cher gibt, da� es Sessel gibt, etc. etc., sondern es lernt B�cher holen, sich auf Sessel (zu) setzen, etc. Es kommen freilich sp�ter auch Fragen nach der Existenz auf: �Gibt es ein Einhorn?� usw. Aber so eine Frage ist nur m�glich, weil in der Regel keine ihr entsprechende auftritt. Denn wie wei� man, wie man sich von der Existenz des Einhorns zu �berzeugen hat? Wie hat man die Methode gelernt zu bestimmen, ob etwas existiere oder nicht? . �So mu� man also wissen, da� die Gegenst�nde existieren, deren Namen man durch eine hinweisende Erkl�rung einem Kind beibringt.� � Warum mu� man�s wissen? Ist es nicht genug, da� Erfahrung sp�ter nicht das Gegenteil erweise? Warum soll denn das Sprachspiel auf einem Wissen ruhen? .. . Glaubt das Kind, da� es Milch gibt? Oder wei� es, da� es Milch gibt? Wei� die Katze, da� es eine Maus gibt? . Sollen wir sagen, da� die Erkenntnis, es gebe physikalische Gegenst�nde, eine sehr fr�he oder eine sehr sp�te sei? .. . Das Kind, das das Wort �Baum� gebrauchen lernt. Man steht mit ihm vor einem Baum und sagt �Sch�ner Baum!�. Da� kein Zweifel an der Existenz des Baums in das Sprachspiel eintritt, ist klar. Aber kann man sagen, das Kind wisse: da� es einen Baum gibt? Es ist allerdings wahr, da� �etwas wissen� nicht in sich beschlie�t: daran denken � aber mu� nicht, wer etwas wei�, eines Zweifels f�hig sein? Und zweifeln hei�t denken. . Wenn man Moore sagen h�rt �Ich wei�, da� das ein Baum ist�, so versteht man pl�tzlich die, welche finden, das sei gar nicht ausgemacht. Die Sache kommt einem auf einmal unklar und verschwommen vor. Es ist, als h�tte Moore das falsche Licht drauf fallen lassen. Es ist, als s�he ich ein Gem�lde (vielleicht eine B�hnenmalerei) und erkenne von weitem sofort und ohne den geringsten Zweifel, was es darstellt. Nun trete ich aber n�her: und da sehe ich eine Menge Flecke verschiedener Farben, die alle h�chst vieldeutig sind und durchaus keine Gewi�heit geben. . Es ist, als ob das �Ich wei�� keine metaphysische Betonung vertr�ge. . Richtige Verwendung des Wortes �Ich wei��. Ein Schwachsichtiger fragt mich: �Glaubst du, da� das, was wir dort sehen, ein Baum ist?� � Ich antworte: �Ich wei� es; ich sehe ihn genau und kenne ihn gut.� A: �Ist N. N. zu Hause?