das Wort �Veilchen� zum erstenmal in dem Satz h�ren �Das ist vielleicht ein Veilchen�; dann aber k�nnte es fragen �Was ist ein Veilchen?� Nun k�nnte dies freilich dadurch beantwortet werden, da� man ihm ein Bild zeigt. Aber wie w�re es, wenn man nur beim Vorzeigen eines Bilds sagte �Das ist ein ...�, sonst aber immer nur: �Das ist vielleicht ein ...�? � Welche praktischen Folgen soll es haben? Ein Zweifel, der an allem zweifelte, w�re kein Zweifel. . Mein Einwurf gegen Moore, da� der Sinn des isolierten Satzes �Das ist ein Baum� unbestimmt sei, da nicht bestimmt ist, was das �Das� ist, wovon man aussagt, es sei ein Baum � gilt nicht; denn man kann den Sinn bestimmter machen, indem man z. B. sagt: �Der Gegenstand dort, der ausschaut wie ein Baum, ist nicht die k�nstliche Imitation eines Baumes, sondern ein wirklicher Baum.� . Es w�re nicht vern�nftig, zu zweifeln, ob das ein wirklicher Baum oder ... sei. Da� es mir (als) zweifellos erscheint, darauf kommt�s nicht an. Wenn es unvern�nftig w�re, hier zu zweifeln, so kann das nicht aus meinem Daf�rhalten ersehen werden. Es m��te also eine Regel geben, die den Zweifel hier f�r unvern�nftig erkl�rt. Die aber gibt es auch nicht. . Ich sage allerdings: �Hier w�rde kein vern�nftiger Mensch zweifeln.� � K�nnte man sich denken, da� gelehrte Richter befragt w�rden, ob ein Zweifel vern�nftig oder unvern�nftig sei? . Es gibt F�lle, in denen der Zweifel unvern�nftig ist, andre aber, in denen er logisch unm�glich scheint. Und zwischen ihnen scheint es keine klare Grenze zu geben. .. . Alles Sprachspiel beruht darauf, da� W�rter und Gegenst�nde wiedererkannt werden. Wir lernen mit der gleichen Unerbittlichkeit, da� dies ein Sessel ist, wie da� x = ist. . Wenn ich also zweifle, oder unsicher bin dar�ber, da� das meine Hand ist (in welchem Sinn immer), warum dann nicht auch �ber die Bedeutung dieser Worte? . Will ich also sagen, da� die Sicherheit im Wesen des Sprachspiels liegt? . Man zweifelt aus bestimmten Gr�nden. Es handelt sich darum: Wie wird der Zweifel ins Sprachspiel eingef�hrt? . Wenn der Kaufmann jeden seiner �pfel ohne Grund untersuchen wollte, um da recht sicherzugehen, warum mu� er (dann) nicht die Untersuchung untersuchen? Und kann man nun hier von Glauben reden (ich meine, im Sinne von religi�sem Glauben, nicht von Vermutung)? Alle psychologischen W�rter f�hren hier nur von der Hauptsache ab. . Ich gehe zum Arzt, zeige ihm meine Hand und sage �Das ist eine Hand, nicht