nicht: es wisse, da� dies eine Hand sei. . Man mu� hier einsehen, da� die vollkommene Zweifellosigkeit in einem Punkt, sogar dort wo, wie wir sagen w�rden, �berechtigte� Zweifel bestehen k�nnen, ein Sprachspiel nicht falsifizieren mu�. Es gibt eben auch so etwas wie eine andere Arithmetik. Dieses Eingest�ndnis mu�, glaube ich, am Grunde alles Verst�ndnisses der Logik liegen. .. . Ich kann mich mit Leidenschaft daf�r erkl�ren, da� ich wei�, da� das (z. B.) mein Fu� ist. . Aber diese Leidenschaft ist doch etwas (sehr) Seltenes, und es ist von ihr keine Spur, wenn ich f�r gew�hnlich von diesem Fu� rede. . Das Wissen gr�ndet sich am Schlu� auf der Anerkennung. . Ich sage mit Leidenschaft �Ich wei�, da� das ein Fu� ist� � aber was bedeutet es? . Ich k�nnte fortfahren: �Nichts auf der Welt wird mich vom Gegenteil �berzeugen!� Das Faktum ist f�r mich am Grunde aller Erkenntnis. Ich werde anderes aufgeben, aber nicht das. . Dieses �Nichts auf der Welt ...� ist offenbar eine Einstellung, die man nicht gegen�ber alledem hat, was man glaubt oder dessen man sicher ist. . Es ist damit nicht gesagt, da� wirklich nichts auf der Welt imstande sein wird, mich eines andern zu �berzeugen. . Das Argument �Vielleicht tr�ume ich� ist darum sinnlos, weil dann eben auch diese Au�erung getr�umt ist, ja auch das, da� diese Worte eine Bedeutung haben. . Welcher Art ist nun der Satz �Nichts auf der Welt ...�? . Er hat die Form einer Vorhersage, ist aber (nat�rlich) nicht eine, die auf Erfahrung beruht. . Wer, wie Moore, sagt, er wisse, da� ... � gibt den Grad der Gewi�heit an, den etwas f�r ihn hat. Und es ist wichtig, da� es f�r diesen Grad ein Maximum gibt. . Man k�nnte mich fragen: �Wie sicher bist du: da� das dort ein Baum ist; da� du Geld in der Tasche hast; da� das dein Fu� ist?� Und die Antwort k�nnte in einem Fall sein �nicht sicher�, in einem andern �so gut wie sicher�, im dritten �Ich kann nicht zweifeln�. Und diese Antworten h�tten Sinn auch ohne alle Gr�nde. Ich brauchte z. B. nicht zu sagen: �Ich kann nicht sicher sein, ob das ein Baum ist, weil meine Augen nicht scharf genug sind.� Ich will sagen: es hatte Sinn f�r Moore zu sagen �Ich wei�, da� das ein Baum ist�, wenn er damit etwas ganz Bestimmtes sagen wollte. [Ich glaube, einen Philosophen, einen der selbst denken kann, k�nnte es interessieren