daran nur unter den und den Umst�nden. . Das Verfahren in einem Gerichtssaal beruht darauf, da� Umst�nde Aussagen eine gewisse Wahrscheinlichkeit geben. Die Aussage z. B., jemand sei ohne Eltern auf die Welt gekommen, w�rde dort nie in Erw�gung gezogen werden. . Aber was Menschen vern�nftig oder unvern�nftig erscheint, �ndert sich. Zu gewissen Zeiten scheint Menschen etwas vern�nftig, was zu andern Zeiten unvern�nftig schien. U. u. Aber gibt es hier nicht ein objektives Merkmal? Sehr gescheite und gebildete Leute glauben an die Sch�pfungsgeschichte der Bibel, und andere halten sie f�r erwiesenerma�en falsch, und diese Gr�nde sind jenen bekannt. . Man kann nicht experimentieren, wenn man nicht manches nicht bezweifelt. Das hei�t aber nicht, da� man dann gewisse Voraussetzungen auf guten Glauben hinnimmt. Wenn ich einen Brief schreibe und aufgebe, so nehme ich an, da� er ankommen wird, das erwarte ich. Wenn ich experimentiere, so zweifle ich nicht an der Existenz des Apparates, den ich vor den Augen habe. Ich habe eine Menge Zweifel, aber nicht den. Wenn ich eine Rechnung mache, so glaube ich, ohne Zweifel, da� sich die Ziffern auf dem Papier nicht von selbst vertauschen, auch vertraue ich fortw�hrend meinem Ged�chtnis und vertraue ihm unbedingt. Es ist hier dieselbe Sicherheit wie, da� ich nie auf dem Mond war. . Denken wir uns aber Leute, die dieser Sachen nie ganz sicher w�ren, aber wohl sagten, es sei sehr wahrscheinlich so und es lohne sich nicht, daran zu zweifeln. So einer w�rde also, wenn er in meiner Lage w�re, sagen: �Es ist h�chst unwahrscheinlich, da� ich je auf dem Mond war�, etc. etc. Wie w�rde sich das Leben dieser Leute von unserem unterscheiden? Es gibt ja Leute, die sagen, es sei nur h�chst wahrscheinlich, da� das Wasser im Kessel, der �berm Feuer steht, kochen und nicht gefrieren wird, es sei also strenggenommen, was wir als unm�glich ansehen, nur unwahrscheinlich. Welchen Unterschied macht dies in ihrem Leben? Ist es nicht nur, da� sie �ber gewisse Dinge etwas mehr reden als die Andern? . Denk dir einen Menschen, der seinen Freund vom Bahnhof abholen soll und nun nicht einfach im Fahrplan nachsucht und zur gewissen Zeit auf den Bahnhof geht, sondern er sagt: �Ich glaube nicht, da� der Zug wirklich ankommen wird, aber ich werde dennoch zur Bahn gehen.� Er tut alles, was der gew�hnliche Mensch tut, begleitet es aber mit Zweifeln oder Unwillen �ber sich selbst etc. . Mit derselben Gewi�heit, mit der wir irgendeinen mathematischen Satz glauben, wissen wir auch, wie die Buchstaben �A� und �B� auszusprechen sind, wie die Farbe des menschlichen