round. .. . Nicht alle Korrekturen unsrer Ansichten stehen auf der gleichen Stufe. . Angenommen, es sei nicht wahr, da� die Erde schon lange vor meiner Geburt exi stiert hat, wie hat man sich die Entdeckung dieses Fehlers vorzustellen? . Es ist nichts nutz zu sagen �Vielleicht irren wir uns�, wenn, wenn keiner Evidenz zu trauen ist, im Fall der gegenw�rtigen Evidenz nicht zu trauen ist. . Wenn wir uns z. B. immer verrechnet haben und x nicht ist, warum sollten wir dann irgendeiner anderen Rechnung trauen? Und das ist nat�rlich falsch ausgedr�ckt. . Aber auch ich irre mich in dieser Formel des Einmaleins nicht. Ich mag sp�ter einmal sagen, ich sei jetzt verwirrt gewesen, aber nicht, ich h�tte mich geirrt. . Hier ist wieder ein Schritt n�tig �hnlich dem der Relativit�tstheorie. . �Ich wei� nicht, ob das eine Hand ist.� Wei�t du aber, was das Wort �Hand� bedeutet? Und sag nicht �Ich wei�, was es jetzt f�r mich bedeutet�. Und ist das nicht eine Erfahrungstatsache, da� dies Wort so gebraucht wird? . Und hier ist es nun sonderbar, da�, wenn ich auch des Gebrauchs der W�rter ganz sicher bin, keinen Zweifel dar�ber habe, ich doch keine Gr�nde f�r meine Handlungsweise angeben kann. Versuchte ich�s, so k�nnte ich geben, aber keinen, der so sicher w�re, wie eben das, was sie begr�nden sollen. . �Wissen� und �Sicherheit� geh�ren zu verschiedenen Kategorien. Es sind nicht zwei �Seelenzust�nde� wie etwa �Vermuten� und �Sichersein�. (Hier nehme ich an, da� es f�r mich sinnvoll sei zu sagen �Ich wei�, was das Wort �Zweifel� {z. B.} bedeutet� und da� dieser Satz dem Wort �Zweifel� eine logische Rolle anweist.) Was uns nun interessiert ist nicht das Sichersein, sondern das Wissen. D. h. uns interessiert, da� es �ber gewisse Erfahrungss�tze keinen Zweifel geben kann, wenn ein Urteil �berhaupt m�glich sein soll. Oder auch: Ich bin geneigt zu glauben, da� nicht alles, was die Form eines Erfahrungssatzes hat, ein Erfahrungssatz ist. . Ist es, da� Regel und Erfahrungssatz ineinander �bergehen? . Ein Sch�ler und ein Lehrer. Der Sch�ler l��t sich nichts erkl�ren, denn er unterbricht (den Lehrer) fortw�hrend mit Zweifeln, z. B. an der Existenz der Dinge, der Bedeutung der W�rter, etc. Der Lehrer sagt: �Unterbrich nicht mehr und tu, was ich dir sage; deine Zweifel haben jetzt noch gar keinen Sinn.� . Oder denk dir, der Sch�ler bezweifelte die Geschichte (und alles, was mit ihr zusammenh�ngt), ja auch, ob die Erde vor Jahren �berhaupt existiert habe. . Da ist es