es diesen Zweifel geben k�nnte. . Ich bin auf dem Boden meiner �berzeugungen angelangt. Und von dieser Grundmauer k�nnte man beinahe sagen, sie werde vom ganzen Haus getragen. . Man macht sich ein falsches Bild vom Zweifel. . Da� ich zwei H�nde habe, ist unter normalen Umst�nden so sicher wie irgend etwas, was ich als Evidenz daf�r anf�hren k�nnte. Ich bin darum au�erstande, den Anblick meiner Hand als Evidenz daf�r aufzufassen. . Hei�t das nicht: ich werde unbedingt nach diesem Glauben handeln und mich durch nichts beirren lassen? . Aber es ist doch nicht nur, da� ich in dieser Weise glaube, da� ich zwei H�nde habe, sondern da� jeder Vern�nftige das tut. . Am Grunde des begr�ndeten Glaubens liegt der unbegr�ndete Glaube. . Jeder �vern�nftige� Mensch handelt so. . Das Zweifeln hat gewisse charakteristische �u�erungen, aber sie sind f�r ihn nur unter gewissen Umst�nden charakteristisch. Wenn Einer sagte, er zweifle an der Existenz seiner H�nde, sie immer wieder von allen Seiten betrachtete, sich zu �berzeugen suchte, da� keine Spiegelung oder dergl. vorl�ge, so w�ren wir nicht sicher, ob wir das ein Zweifeln nennen sollten. Wir k�nnten seine Handlungsweise als eine der zweifelnden �hnliche beschreiben, aber sein Spiel w�re nicht das unsre. . Anderseits �ndert sich das Sprachspiel mit der Zeit. . Wenn Einer mir sagte, er zweifle daran, ob er einen K�rper habe, w�rde ich ihn f�r einen Halbnarren halten. Ich w��te aber nicht, was es hie�e, ihn davon zu �berzeugen, da� er einen habe. Und h�tte ich etwas gesagt und das h�tte nun den Zweifel behoben, so w��te ich nicht wie und warum. . Ich wei� nicht, wie der Satz �Ich habe einen K�rper� zu gebrauchen ist. Das gilt nicht unbedingt von dem Satz, da� ich immer auf oder nahe der Erde war. . Wer dran zweifelte, da� die Erde seit Jahren existiert hat, k�nnte einen wissenschaftlichen oder aber einen philosophischen Zweifel haben. . Ich m�chte den Ausdruck �Ich wei�� f�r die F�lle reservieren, in denen er im normalen Sprachverkehr gebraucht wird. . Einen vern�nftigen Zweifel an der Existenz der Erde w�hrend der letzten Jahre kann ich mir jetzt nicht vorstellen. . Ich kann mir einen Menschen vorstellen, der unter ganz besonderen Umst�nden aufgewachsen ist und dem man beigebracht hat, die Erde sei vor Jahren entstanden, und dieses deshalb auch glaubt. Diesen k�nnten wir belehren: die Erde habe schon lange etc. � Wir w�rden trachten, ihm unser Weltbild zu geben. Dies gesch�he durch eine Art �berredung. . Der Sch�ler glaubt seinen Lehrern und den Schulb�chern. . Ich k�nnte mir den Fall denken, da� Moore von einem wilden Volksstamm gefangen wird und die den Verdacht aussprechen, er