bestimmten F�llen geben und nicht in andern. . Der Mensch kann sich unter gewissen Umst�nden nicht irren. (�Kann� ist hier logisch gebraucht, und der Satz sagt nicht, da� unter diesen Umst�nden der Mensch nichts Falsches sagen kann.) Wenn Moore das Gegenteil von jenen S�tzen aussagte, die er f�r gewi� erkl�rt, w�rden wir nicht nur nicht seiner Meinung sein, sondern ihn f�r geistesgest�rt halten. . Damit der Mensch sich irre, mu� er schon mit der Menschheit konform urteilen. . Wie, wenn ein Mensch sich nicht erinnern k�nnte, ob er immer f�nf Finger oder zwei H�nde gehabt hat? W�rden wir ihn verstehen? K�nnten wir sicher sein, da� wir ihn verstehen? . Kann ich mich z. B. darin irren, da� die einfachen Worte, die diesen Satz bilden, deutsche W�rter sind, deren Bedeutung ich kenne? . Wir lernen als Kinder Fakten, z. B. da� jeder Mensch ein Gehirn hat, und wir nehmen sie gl�ubig hin. Ich glaube, da� es eine Insel, Australien, gibt von der und der Gestalt usw. usw., ich glaube, da� ich Urgro�eltern gehabt habe, da� die Menschen, die sich f�r meine Eltern ausgaben, wirklich meine Eltern waren, etc. Dieser Glaube mag nie ausgesprochen, ja, der Gedanke, da� es so ist, nie gedacht werden. . Das Kind lernt, indem es dem Erwachsenen glaubt. Der Zweifel kommt nach dem Glauben. . Ich habe eine Unmenge gelernt und es auf die Autorit�t von Menschen angenommen, und dann manches durch eigene Erfahrung best�tigt oder entkr�ftet gefunden. . Was in Lehrb�chern, der Geographie z. B. steht, halte ich im allgemeinen f�r wahr. Warum? Ich sage: Alle diese Fakten sind hundertmal best�tigt worden. Aber wie wei� ich das? Was ist meine Evidenz daf�r? Ich habe ein Weltbild. Ist es wahr oder falsch? Es ist vor allem das Substrat alles meines Forschens und Behauptens. Die S�tze, die es beschreiben, unterliegen nicht alle gleicherma�en der Pr�fung. . Pr�ft jemand je, ob dieser Tisch hier stehenbleibt, wenn niemand auf ihn achtgibt? Wir pr�fen die Geschichte Napoleons, aber nicht, ob alle Berichte �ber ihn auf Sinnestrug, Schwindel u. dergl. beruhen. Ja, wenn wir �berhaupt pr�fen, setzen wir damit schon etwas voraus, was nicht gepr�ft wird. Soll ich nun sagen, das Experiment, das ich etwa zur Pr�fung eines Satzes mache, setze die Wahrheit des Satzes voraus, da� hier wirklich der Apparat steht, welchen ich zu sehen glaube (u. dergl.)? . Hat das Pr�fen nicht ein Ende? . Ein Kind k�nnte zu einem andern sagen �Ich wei�, da� die