nicht wahr, oder aber falsch, da� jemand auf dem Mond war?� Wenn wir in unserm System denken, so ist es gewi�, da� kein Mensch je auf dem Mond war. Nicht nur ist uns so etwas nie im Ernst von vern�nftigen Leuten berichtet worden, sondern unser ganzes System der Physik verbietet uns, es zu glauben. Denn diese verlangt Antworten auf die Fragen: �Wie hat er die Schwerkraft �berwunden?�, �Wie konnte er ohne Atmosph�re leben?� und tausend andere, die nicht zu beantworten w�ren. Wie aber, wenn uns statt allen diesen Antworten entgegnet w�rde: �Wir wissen nicht, wie man auf den Mond kommt, aber die dorthin kommen, erkennen sofort, da� sie dort sind; und auch du kannst ja nicht alles erkl�ren.� Von Einem, der dies sagte, w�rden wir uns geistig sehr entfernt f�hlen. . �Ein Erfahrungssatz l��t sich pr�fen� (sagen wir). Aber wie? Und wodurch? . Was gilt als seine Pr�fung? � �Aber ist dies eine ausreichende Pr�fung? Und, wenn ja, mu� sie nicht in der Logik als solche erkannt werden?� � Als ob die Begr�ndung nicht einmal zu Ende k�me. Aber das Ende ist nicht die unbegr�ndete Voraussetzung, sondern die unbegr�ndete Handlungsweise. . �Ich wei�, da� ich nie auf dem Mond war.� �Das klingt ganz anders unter den tats�chlichen Umst�nden, als es kl�nge, wenn manche Menschen auf dem Mond gewesen w�ren und vielleicht mancher, ohne es selbst zu wissen. In diesem Falle k�nnte man Gr�nde f�r dies Wissen angeben. Ist hier nicht ein �hnliches Verh�ltnis, wie zwischen der allgemeinen Regel des Multiplizierens und gewissen ausgef�hrten Multiplikationen? Ich will sagen: Da� ich nicht auf dem Mond gewesen bin, steht f�r mich ebenso fest, wie irgendeine Begr�ndung daf�r feststehen kann. . Und ist [es] nicht das, was Moore sagen will, wenn er sagt, er wisse alle jene Dinge? � Aber handelt sich�s wirklich darum, da� er�s wei�, und nicht darum, da� gewisse dieser S�tze f�r uns feststehen m�ssen? . Wenn Einer uns Mathematik lehren will, wird er nicht damit anfangen, uns zu versichern, er wisse, da� a + b = b + a ist. . Wer keiner Tatsache gewi� ist, der kann auch des Sinnes seiner Worte nicht gewi� sein. . Wer an allem zweifeln wollte, der w�rde auch nicht bis zum Zweifel kommen. Das Spiel des Zweifelns selbst setzt schon die Gewi�heit voraus. . Hatte Moore, statt �Ich wei� ...�, nicht sagen k�nnen �Es steht f�r mich fest, da� ...�? Ja auch: �Es steht f�r mich und viele Andre fest ...� . Warum