zu bezweifeln? Menschen haben geglaubt, sie k�nnten Regen machen; warum sollte ein K�nig nicht in dem Glauben erzogen werden, mit ihm habe die Welt begonnen? Und wenn nun Moore und dieser K�nig zusammenk�men und diskutierten, k�nnte Moore wirklich seinen Glauben als den richtigen erweisen? Ich sage nicht, da� Moore den K�nig nicht zu seiner Anschauung bekehren k�nnte, aber es w�re eine Bekehrung besonderer Art: der K�nig w�rde dazu gebracht, die Welt anders zu betrachten. Bedenke, da� man von der Richtigkeit einer Anschauung manchmal durch ihre Einfachheit oder Symmetrie �berzeugt wird, d. h.: dazu gebracht wird, zu dieser Anschauung �berzugehen. Man sagt dann etwa einfach: �So mu� es sein.� . Die S�tze, die darstellen, was Moore �wei��, sind alle solcher Art, da� man sich schwer vorstellen kann, warum Einer das Gegenteil glauben sollte. Z. B. der Satz, da� Moore sein ganzes Leben in geringer Entfernung von der Erde verbracht hat. � Wieder kann ich hier von mir selber statt von Moore reden. Was k�nnte mich dazu bringen, das Gegenteil davon zu glauben? Entweder eine Erinnerung, oder da� es mir gesagt wurde. � Alles, was ich gesehen oder geh�rt habe, macht mich der �berzeugung, da� kein Mensch sich je weit von der Erde entfernt hat. Nichts spricht in meinem Weltbild f�r das Gegenteil. . Aber mein Weltbild habe ich nicht, weil ich mich von seiner Richtigkeit �berzeugt habe; auch nicht, weil ich von seiner Richtigkeit �berzeugt bin. Sondern es ist der �berkommene Hintergrund, auf welchem ich zwischen wahr und falsch unterscheide. . Die S�tze, die dies Weltbild beschreiben, k�nnten zu einer Art Mythologie geh�ren. Und ihre Rolle ist �hnlich der von Spielregeln, und das Spiel kann man auch rein praktisch, ohne ausgesprochene Regeln, lernen. . Man k�nnte sich vorstellen, da� gewisse S�tze von der Form der Erfahrungss�tze erstarrt w�ren und als Leitung f�r die nicht erstarrten, fl�ssigen Erfahrungss�tze funktionierten; und da� sich dies Verh�ltnis mit der Zeit �nderte, indem fl�ssige S�tze erstarrten und feste fl�ssig w�rden. . Die Mythologie kann wieder in Flu� geraten, das Flu�bett der Gedanken sich verschieben. Aber ich unterscheide zwischen der Bewegung des Wassers im Flu�bett und der Verschiebung dieses; obwohl es eine scharfe Trennung der beiden nicht gibt. . Wenn aber Einer sagte �Also ist auch die Logik eine Erfahrungswissenschaft�, so h�tte er unrecht. Aber dies ist richtig, da� der gleiche Satz einmal als von der Erfahrung zu pr�fen, einmal als Regel der Pr�fung behandelt werden kann. . Ja, das Ufer jenes Flusses besteht zum Teil aus hartem Gestein, das keiner oder einer unmerkbaren �nderung unterliegt, und teils aus Sand, der bald hier,