Behauptungssatz, der als Hypothese funktionieren k�nnte, nicht auch als ein Grundsatz des Forschens und Handelns gebraucht werden? D. h. kann er nicht einfach dem Zweifel entzogen sein, wenn auch nicht einer ausgesprochenen Regel gem��? Er wird einfach als eine Selbstverst�ndlichkeit hingenommen, nie in Frage gezogen, ja vielleicht nie ausgesprochen. . Es kann z. B. sein, da� unser ganzes Forschen so eingestellt ist, da� dadurch gewisse S�tze, wenn sie je ausgesprochen werden, abseits allen Zweifels stehen. Sie liegen abseits von der Stra�e, auf der sich das Forschen bewegt. . Man m�chte sagen: �Alles spricht daf�r und nichts dagegen, da� die Erde lange vor meiner Geburt ...� Aber k�nnte ich nicht doch das Gegenteil glauben? Aber die Frage ist: wie w�rde sich dieser Glaube praktisch bet�tigen? � Vielleicht sagt Einer: �Darauf kommt�s nicht an. Ein Glaube ist, was er ist, ob er sich praktisch bet�tigt oder nicht.� Man denkt sich: Er ist allemal die gleiche Einstellung des menschlichen Geistes. . �Ich wei�� hat eine primitive Bedeutung, �hnlich und verwandt der von �Ich sehe�. (�Wissen�, �videre�.) Und �Ich wu�te, da� er im Zimmer war, aber er war nicht im Zimmer� ist �hnlich wie �Ich sah ihn im Zimmer, aber er war nicht da�. �Ich wei�� soll eine Beziehung ausdr�cken, nicht zwischen mir und einem Satzsinn (wie �Ich glaube�), sondern zwischen mir und einer Tatsache. So da� die Tatsache in mein Bewu�tsein aufgenommen wird. (Hier ist auch der Grund, warum man sagen will, man wisse eigentlich nicht, was in der Au�enwelt, sondern nur, was im Reich der sogenannten Sinnesdaten geschieht.) Ein Bild des Wissens w�re dann das Wahrnehmen eines �u�ern Vorgangs durch Sehstrahlen, die ihn, wie er ist, ins Auge und Bewu�tsein projizieren. Nur ist sofort die Frage, ob man denn dieser Projektion auch sicher sein k�nne. Und dieses Bild zeigt zwar die Vorstellung, die wir uns vom Wissen machen, aber nicht eigentlich, was ihr zugrunde liegt. . Wenn Moore sagt, er wisse, da� die Erde existiert habe etc., so werden ihm die meisten von uns darin recht geben, da� sie so lange existiert hat, und ihm auch glauben, da� er davon �berzeugt ist. Aber hat er auch den richtigen Grund zu seiner �berzeugung? Denn, wenn nicht, so wei� er es doch nicht (Russell) . Man kann aber fragen: �Kann Einer einen triftigen Grund haben zu glauben, die Erde existiere erst seit kurzem, etwa erst seit seiner Geburt?� � Angenommen, es w�re ihm immer so gesagt worden, � h�tte er einen guten Grund, es