denn sowie man dies versucht, setzt man, wie wir schon sahen, an die Stelle des Beobachtungssatzes unweigerlich einen Protokollsatz, der als solcher eine ganz andere Natur hat. VIII. ______________ Ich glaube, die Frage nach dem Fundament der Erkenntnis ist jetzt gekl�rt. ������Betrachtet man die Wissenschaft als ein System von S�tzen, bei dem man sich als Logiker lediglich f�r den logischen Zusammenhang der S�tze interessiert, so kann man die Frage nach ihrem Fundament, das dann ein �logisches� w�re, ganz nach Belieben beantworten, denn es steht einem frei, wie man das Fundament definieren will. An sich gibt es ja in einem abstrakten Satzsystem kein Prius und Posterius. Man k�nnte z. B. die allgemeinsten S�tze der Wissenschaft, also die, welche man meist als �Axiome� auszuw�hlen pflegt, als ihre letzte Grundlage bezeichnen, man k�nnte aber ebensogut diesen Namen f�r die allerspeziellsten S�tze reservieren, die dann etwa wirklich den aufgeschriebenen Protokollen entsprechen w�rden - oder auch irgendeine andere Wahl w�re m�glich. Alle S�tze der Wissenschaft aber sind samt und sonders Hypothesen, sobald man sie vom Gesichtspunkt ihres Wahrheitswertes, ihrer G�ltigkeit betrachtet. ������Richtet man das Augenmerk auf den Zusammenhang der Wissenschaft mit der Wirklichkeit, sieht man in dem System ihrer S�tze das, was es eigentlich ist, n�mlich ein Mittel, sich in den Tatsachen zurechtzufinden, zur Best�tigungsfreude, zum Gef�hl der Endg�ltigkeit zu gelangen, so wird sich das Problem des �Fundamentes� von selbst in das Problem der unersch�tterlichen Ber�hrungspunkte von Erkenntnis und Wirklichkeit verwandeln. Diese absolut festen Ber�hrungspunkte, die Konstatierungen, haben wir in ihrer Eigenart kennengelernt: es sind die einzigen synthetischen S�tze, die keine Hypothesen sind. Sie liegen keineswegs am Grunde der Wissenschaft, sondern die Erkenntnis z�ngelt gleichsam zu ihnen auf, jeden nur in einem Augenblick erreichend und ihn sogleich verzehrend. Und neu gen�hrt und gest�rkt flammt sie dann zum n�chsten empor. ������Diese Augenblicke der Erf�llung und des Verbrennens sind das Wesentliche. Von ihnen geht alles Licht der Erkenntnis aus. Und dies Licht ist es eigentlich, nach dessen Ursprung der Philosoph fragt, wenn er das Fundament alles Wissens sucht. � . Wenn du wei�t, da� hier eine Hand ist, so geben wir dir alles �brige zu. (Sagt man, der und der Satz lasse sich nicht beweisen, so hei�t das nat�rlich nicht, da� er sich nicht aus andern herleiten l��t; jeder Satz l��t sich aus andern herleiten. Aber diese m�gen nicht sicherer sein als er selbst.) (Dazu eine komische Bemerkung H. Newmans.) . Da� es mir � oder Allen � so scheint, daraus folgt nicht, da� es so ist. Wohl aber l��t sich fragen, ob man dies sinnvoll bezweifeln kann. . Wenn z. B. jemand sagt �Ich wei�