des Satzes, in dem sie vorkommen, eine Erfahrung gemacht, auf etwas Beobachtetes die Aufmerksamkeit gerichtet wird. Was die Worte �hier�, �jetzt�, �dies da� usw. bedeuten, l��t sich nicht durch allgemeine Definitionen in Worten, sondern nur durch eine solche mit Hilfe von Aufweisungen, Gesten angeben. �Dies da� hat nur Sinn in Verbindung mit einer Geb�rde. Um also den Sinn eines solchen Beobachtungssatzes zu verstehen, mu� man die Geb�rde gleichzeitig ausf�hren, man mu� irgendwie auf die Wirklichkeit hindeuten. ������Mit anderen Worten: den Sinn einer �Konstatierung� kann ich nur dann und nur dadurch verstehen, da� ich sie mit den Tatsachen vergleiche, also jenen Proze� ausf�hre, der bei allen synthetischen S�tzen f�r die Verifikation erforderlich ist. W�hrend aber bei allen anderen synthetischen Aussagen die Feststellung des Sinnes und die Feststellung der Wahrheit getrennte, wohl unterscheidbare Prozesse sind, fallen sie bei den Beobachtungss�tzen zusammen, ganz wie bei den analytischen Urteilen. So verschieden also auch die �Konstatierungen� von den analytischen S�tzen sind: gemeinsam ist ihnen, da� bei beiden der Vorgang des Verstehens zugleich der Vorgang der Verifikation ist: mit dem Sinn erfasse ich zugleich die Wahrheit. Bei einer Konstatierung h�tte es ebensowenig Sinn zu fragen, ob ich mich vielleicht �ber ihre Wahrheit t�uschen k�nne wie bei einer Tautologie. Beide gelten absolut. Nur ist der analytische, der tautologische Satz zugleich inhaltsleer, w�hrend der Beobachtungssatz uns die Befriedigung echter Wirklichkeitserkenntnis verschafft. ������Es ist hoffentlich deutlich geworden, da� hier alles auf den Charakter der Gegenw�rtigkeit ankommt, der den Beobachtungss�tzen eigent�mlich ist und dem sie ihren Wert und Unwert verdanken: den Wert der absoluten Geltung und den Unwert der Unbrauchbarkeit als dauerndes Fundament. ������Auf der Verkennung dieses Charakters beruht zum gro�en Teil die ungl�ckliche Problematik der Protokolls�tze, von der unsere Betrachtung ausgegangen war. Wenn ich die Konstatierung mache: �Hier jetzt blau�, so ist sie nicht dasselbe wie der Protokollsatz: �M. S. nahm am soundsovielten April 1934 zu der und der Zeit an dem und dem Orte blau wahr�, sondern der letzte Satz ist eine Hypothese und als solcher stets mit Unsicherheit behaftet. Der letzte Satz ist �quivalent der Aussage: �M. S. machte �.�.�. (hier sind Ort und Zeit anzugeben) die Konstatierung �. Und da� diese Aussage nicht mit der in ihr vorkommenden Konstatierung identisch ist, ist klar. In den Protokolls�tzen ist immer von Wahrnehmungen die Rede (oder sie sind hinzuzudenken; die Person des wahrnehmenden Beobachter ist f�r ein wissenschaftliches Protokoll wichtig), in den Konstatierungen dagegen niemals. Eine echte Konstatierung kann nicht aufgeschrieben werden, denn sowie ich die hinweisenden Worte �hier�, �jetzt� aufzeichne, verlieren sie ihren Sinn. Sie lassen sich auch nicht durch eine Orts- und Zeitangabe ersetzen,