kennzeichnen. Sie sind ein absolutes Ende, in ihnen erf�llt sich die jeweilige Aufgabe des Erkennens. Da� mit der Freude, in der sie gipfeln, und mit den Hypothesen, die sie zur�cklassen, dann eine neue Aufgabe beginnt, geht sie nichts mehr an. Die Wissenschaft ruht nicht auf ihnen, sondern f�hrt zu ihnen, und sie zeigen an, da� sie gut gef�hrt hat. Sie sind wirklich die absolut festen Punkte; es befriedigt uns, sie zu erreichen, auch wenn wir nicht auf ihnen stehen k�nnen. VII. ______________ Worin besteht diese Festigkeit? Wir kommen damit zu der oben einstweilen aufgeschobenen Frage: In welchem Sinne kann man von einer �absoluten Gewi�heit� der Beobachtungss�tze sprechen? ������Ich m�chte dies verdeutlichen, indem ich zuerst etwas �ber eine ganz andere Art von S�tzen sage, n�mlich die analytischen S�tze, und diese dann mit den �Konstatierungen� vergleiche. Bei analytischen Urteilen bildet die Frage ihrer Geltung bekanntlich kein Problem. Sie gelten a priori, man mu� und kann sich von ihrer Richtigkeit nicht durch Erfahrung �berzeugen, weil sie �berhaupt nichts von Gegenst�nden der Erfahrung aussagen. Daf�r kommt ihnen auch nur �formale Wahrheit� zu, d.h. sie sind nicht deswegen �wahr�, weil sie irgendwelche Tatsachen richtig ausdr�cken sondern ihre Wahrheit besteht nur darin, da� sie formal richtig gebildet sind, d. h. im Einklang mit unseren willk�rlich aufgestellten Definitionen stehen. ������Nun haben aber einige philosophische Schriftsteller fragen zu m�ssen geglaubt: ja, woher wei� ich denn im einzelnen Falle, ob ein Satz wirklich im Einklang mit den Definitionen steht, ob er also wirklich analytisch ist und daher unzweifelhaft gilt? Mu� ich nicht die aufgestellten Definitionen, die Bedeutung aller verwendeten Worte im Kopfe haben, w�hrend ich den Satz ausspreche oder h�re oder lese? Kann ich aber sicher sein, da� meine psychischen F�higkeiten dazu ausreichen? Ist es nicht z.B. m�glich, da� ich am Schlusse des Satzes, und dauerte er nur eine Sekunde, den Anfang vergessen oder falsch in der Erinnerung habe? Mu� ich also nicht eingestehen, da� ich aus psychologischen Gr�nden auch bei einem analytischen Urteil seiner Geltung niemals sicher bin? ������Hierauf ist zu erwidern: Die M�glichkeit eines Versagens des psychischen Mechanismus mu� nat�rlich jederzeit zugegeben werden, aber die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, sind in den soeben angef�hrten zweifelnden Fragen nicht richtig beschrieben. ������Es kann infolge von Ged�chtnisschw�che und aus tausend anderen Ursachen geschehen, da� wir einen Satz nicht verstehen oder falsch verstehen, (d. h. anders als er gemeint war) - aber was bedeutet das? Nun, solange ich einen Satz nicht verstanden habe, ist er f�r mich �berhaupt keine Aussage, sondern eine blo�e Reihe von Worten, von Lauten oder Schriftzeichen. In diesem Falle gibt es