zu bemerken w�re, da� der Ausdruck �Theorie� hier recht unangebracht ist, da Bemerkungen �ber die Natur der Wahrheit einen ganz anderen Charakter haben als wissenschaftliche Theorien, die immer aus einem System von Hypothesen bestehen). ������Der Gegensatz beider Ansichten wird meist so ausgesprochen da� nach der einen, traditionellen, die Wahrheit eines Satzes in seiner �bereinstimmung mit den Tatsachen bestehe, nach der anderen aber, der �Zusammenhangs�lehre, in seiner Ubereinstimmung mit dem System der �brigen S�tze. ������Ich will hier nicht allgemein untersuchen, ob die Formulierung der letzteren Lehre nicht auch so gedeutet werden kann, da� sie auf etwas ganz Richtiges aufmerksam macht (n�mlich darauf, da� wir in einem ganz bestimmten Sinne �aus der Sprache nicht herausk�nnen�, wie sich Wittgenstein ausdr�ckt), hier habe ich vielmehr zu zeigen, da� sie in der Interpretation, die ihr in unserem Zusammenhange gegeben werden mu�, g�nzlich unhaltbar ist. ������Wenn die Wahrheit eines Satzes bestehen soll in seiner Koh�renz oder �bereinstimmung mit den anderen S�tzen, so mu� man sich dar�ber klar sein, was man unter ��bereinstimmung� versteht, und welche S�tze mit den �anderen� gemeint sind. ������Der erste Punkt d�rfte sich leicht erledigen lassen. Da nicht gemeint sein kann, da� die zu pr�fende Aussage dasselbe behauptet wie die �brigen, so bleibt nur �brig, da� sie mit ihr nur vertr�glich sein mu�, also da� kein Widerspruch zwischen ihr und ihnen besteht. Wahrheit w�rde also einfach in Widerspruchslosigkeit bestehen. Dar�ber aber, ob man Wahrheit mit Widerspruchsfreiheit schlechthin identifizieren k�nnte, sollte keine Diskussion mehr stattfinden. Es d�rfte l�ngst allgemein anerkannt sein, da� nur bei S�tzen tautologischen Charakters Widerspruchslosigkeit und Wahrheit (wenn man dieses Wort �berhaupt anwenden will) gleichzusetzen sind, also z. B. bei S�tzen der reinen Geometrie. Bei dergleichen S�tzen aber ist jede Beziehung zur Wirklichkeit absichtlich gel�st, sie sind nur Formeln innerhalb eines festgelegten Kalk�ls; bei Aussagen der reinen Geometrie hat es keinen Sinn, zu fragen, ob sie mit den Tatsachen der Welt �bereinstimmen oder nicht, sie m�ssen nur mit den willk�rlich an die Spitze gestellten Axiomen vertr�glich sein (�berdies fordert man �blicherweise noch, da� sie aus ihnen folgen), um wahr oder richtig zu hei�en. Wir haben hier eben das \or uns, was man fr�her formale Wahrheit genannt und von der materialen Wahrheit unterschieden hat. ������Die letztere ist die Wahrheit der synthetischen S�tze, der Tatsachenaussagen, und wenn man sie mit Hilfe des Begriffs der Widerspruchslosigkeit, des Zusammenstimmens mit anderen S�tzen beschreiben will, so kann man das nur, indem man sagt, da� sie mit ganz bestimmten Aussagen nicht im Widerspruch stehen d�rfen, n�mlich eben jenen, welche �Tatsachen der unmittelbaren Beobachtung� aussprechen. Nicht Vertr�glichkeit mit irgendwelchen beliebigen S�tzen kann das Kriterium der Wahrheit sein, sondern Zusammenstimmen mit gewissen ausgezeichneten,