S. 216, 223) als eine durch willk�rliche Festsetzung zu l�sende Frage erkl�rte. ������Auf der andern Seite finden wir manche Ausf�hrungen, die vorauszusetzen scheinen, da� man unter �Protokolls�tzen� nur solche Aussagen verstehen will, die auch zeitlich den andern Behauptungen der Wissenschaft voraufgehen. Und geschieht das nicht mit Recht? Man mu� doch bedenken, da� es sich um das letzte Fundament der Wirklichkeitserkenntnis handelt, und da� es dazu nicht gen�gen kann, die S�tze nur gleichsam als �ideale Gebilde� zu behandeln (wie man fr�her platonisierend zu sagen pflegte), sondern da� man sich um die realen Gelegenheiten, um die in der Zeit eintretenden Ereignisse k�mmern mu�, in denen das F�llen der Urteile besteht, also um die psychischen Akte des �Denkens�, oder die physischen des �Sprechens� oder �Schreibens�. Da die psychischen Urteilsakte erst dann geeignet erscheinen, zur Begr�ndung der intersubjektiv g�ltigen Erkenntnis zu dienen, wenn sie in einen m�ndlichen oder schriftlichen Ausdruck (d. h. in ein physisches Zeichensystem) �bersetzt sind, so kam man dazu, als �Protokolls�tze� gewisse gesprochene, geschriebene oder gedruckte S�tze anzusehen, d. h. gewisse aus Lauten, aus Tinte oder Druckerschw�rze bestehende Zeichenkomplexe, die, wenn man sie aus den �blichen Abk�rzungen in die vollst�ndige Sprechweise �bertr�gt, etwa bedeuten w�rden: �������Herr N.N. hat zu der und der Zeit an dem und dem Ort das und das beobachtet�. (Diese Auffassung wurde besonders von O. Neurath vertreten.) In der Tat, wenn wir den Weg zur�ckverfolgen, auf dem wir realiter zu all unserem Wissen gelangt sind so sto�en wir zweifellos immer auf diese selben Quellen: gedruckte S�tze im Buche, Worte aus dem Munde des Lehrers, eigene Beobachtungen (im letzten Falle sind wir selbst der N.N.). ������Nach dieser Auffassung w�ren die Protokolls�tze reale Vorkommnisse in der Welt und m�ssen den anderen realen Prozessen, in denen der �Aufbau der Wissenschaft� oder auch die Erzeugung des Wissens eines Individuums besteht, zeitlich vorangehen. ������Ich wei� nicht, inwiefern die hier gemachte Unterscheidung zwischen der logischen und der zeitlichen Priorit�t der Protokolls�tze dem Unterschiede der von bestimmten Autoren tats�chlich vertretenen Auffassungen entspricht - aber darauf kommt es auch gar nicht an. Denn es handelt sich uns nicht darum, zu unterscheiden, wer das Richtige gesagt hat, sondern was das Richtige ist. Und dabei wird jene Unterscheidung der zwei Standpunkte gute Dienste leisten. ������De facto k�nnten beide Auffassungen sich miteinander vertragen, denn die S�tze, welche schlichte Beobachtungsdaten registrieren und zeitlich am Anfang stehen, k�nnten zugleich diejenigen sein, welche verm�ge ihrer Struktur den logischen Beginn der Wissenschaft bilden m�ssen. II. ______________ Die Frage, die uns zuerst interessieren soll, ist die: welcher Fortschritt ist dadurch erzielt, da� man das Problem der letzten Grundlegung