Formung, Ver�nderung oder Zutat die Tatsachen aussprechen, in deren Bearbeitung jede Wissenschaft besteht, und die jeder Behauptung �ber die Welt, jedem Wissen vorhergehen. Es hat keinen Sinn, von ungewissen Tatsachen zu sprechen, nur Aussagen, nur unser Wissen kann unsicher sein; und wenn es daher gelingt, die rohen Tatsachen v�llig rein in �Protokolls�tzen� wiederzugeben, so scheinen diese die absolut unzweifelhaften Ausgangspunkte aller Erkenntnis zu sein. Sie werden zwar in dem Augenblick wieder verlassen, in dem man zu S�tzen �bergeht, die im Leben oder in der Wissenschaft wirklich brauchbar sind (ein solcher Ubergang scheint der von �singul�ren� zu �allgemeinen� Aussagen zu sein), aber sie bilden immerhin den festen Untergrund, welchem alle unsere Erkenntnisse alles verdanken, was sie an Geltung noch besitzen m�gen. ������Es ist dabei gleichg�ltig, ob diese sog. Protokolls�tze jemals wirklich protokolliert, also tats�chlich ausgesprochen, aufgeschrieben oder auch nur explizite �gedacht� werden, nur darauf kommt es an, da� man wei�, zu welchen S�tzen die wirklich gemachten Aufzeichnungen zur�ckf�hren, und da� diese jederzeit rekonstruierbar sind. Wenn ein Forscher z. B. notiert, �unter den und den Umst�nden steht der Zeiger auf 10.5�, so wei� er, da� dies bedeutet: �zwei schwarze Striche fallen zusammen�, und da� die Worte �unter den und den Umst�nden� (die wir uns hier aufgez�hlt denken) gleichfalls in bestimmte Protokolls�tze aufzul�sen sind, die er, wenn auch mit M�he, so doch im Prinzip genau angeben k�nnte, wenn er wollte. ������Es ist klar und wird meines Wissens von keiner Seite bestritten, da� die Erkenntnis im Leben und in der Forschung in irgendeinem Sinne mit der Konstatierung von Tatsachen beginnt, und da� �Protokolls�tze�, in denen eben diese Konstatierung geschieht, in demselben Sinne am Anfang der Wissenschaft stehen. Welches ist dieser Sinn? Ist der �Beginn� im zeitlichen oder logischen Sinne zu verstehen? ������Hier finden wir schon manche Unklarheit und manches Schwanken. Wenn ich oben sagte, es komme nicht darauf an, ob die entscheidenden S�tze auch wirklich protokolliert oder ausgesprochen w�rden, so hei�t dies offenbar, da� sie nicht zeitlich am Anfang zu stehen brauchen, sondern ebensogut nachgeholt werden k�nnen, wenn es erforderlich sein sollte. Und man wird es dann erforderlich finden, wenn man sich klar zu machen w�nscht, was denn das tats�chlich Aufgeschriebene eigentlich bedeutet. Also w�re die Rede von Protokolls�tzen logisch zu verstehen? Dann w�rden sie durch bestimmte logische Eigenschaften, durch ihre Struktur, ihre Stellung im System der Wissenschaft ausgezeichnet sein, und es entst�nde die Aufgabe, nun eben diese Eigenschaften wirklich anzugeben. In der Tat ist dies die Form, in welcher z. B. Carnap fr�her das Problem der Protokolls�tze ausdr�cklich stellte, w�hrend er es sp�ter (Erkenntnis, Bd. 3,