beziehen. Eine solche Bezugnahme ist in jeder Erw�hnung des Vergangenen, Gegenw�rtigen oder Zuk�nftigen (im Gegensatz zur genauen Datumsangabe) enthalten, ebenso in der Erw�hnung eines Hier oder Dort, und auch im Hinweis auf das, was uns andere gesagt haben. Es scheint, dass jede auf einen bestimmten Gegenstand anwendbare Beschreibung sich unter anderem auf etwas beziehen muss, das uns unmittelbar bekannt ist, wenn unser Wissen �ber den beschriebenen Gegenstand nicht allein auf das beschr�nkt bleiben soll, was aus der Beschreibung logisch folgt. Z. B. ist �der Mann, der am l�ngsten gelebt hat� eine Beschreibung, die nur aus Universalien besteht. Sie mu� auf irgendeinen Mann zutreffen, aber wir k�nnen �ber ihn nichts sagen, was �ber das in der Beschreibung Mitgeteilte hinausginge. Wenn wir aber sagen �Der erste deutsche Reichskanzler war ein gewiegter Diplomat�, k�nnen wir nur deshalb sicher sein, dass dieses Urteil wahr ist, weil wir mit etwas bekannt sind - n�mlich einer m�ndlichen oder schriftlichen �berlieferung. Abgesehen von der Information, die wir anderen �bermitteln, und abgesehen von dem Sachverhalt, der den wirklichen Bismarck betraf und durch den unser Urteil �berhaupt erst Bedeutung hat, besteht der Gedanke, den wir wirklich haben, aus einem oder mehreren Dingen, auf die Bezug genommen wird, und sonst nur aus Begriffen. Alle Ortsnamen - London, England, Europa, die Erde, das Sonnensystem - implizieren in ihrem Gebrauch ebenfalls Beschreibungen, die an eines oder mehrere uns bekannte Dinge ankn�pfen. Ich vermute, dass sogar die Welt, das Universum, mit dem es die Metaphysik zu tun hat, auf �hnliche Weise mit bekannten Einzeldingen verkn�pft ist. In der Logik hingegen, wo wir es nicht nur mit existierenden Dingen zu tun haben sondern mit allem, was auf irgendeine Weise existieren oder sein k�nnte, gibt es keine solche Bezugnahme auf reale Dinge. Wenn wir eine Aussage �ber irgend etwas machen, das wir nur durch Beschreibung kennen, dann k�nnte es scheinen, als ob unsere Intention nicht w�re, die Aussage in der die Beschreibung enthaltenden Form zu machen, sondern als ob wir �ber das beschriebene wirkliche Ding, selber reden wollten. D. h. wenn wir etwas �ber Bismarck sagen, w�rden wir gerne - wenn wir nur k�nnten - die Aussage machen, die allein Bismarck h�tte machen k�nnen, n�mlich die Aussage, zu deren Bestandteilen er selber geh�rt. Dieser Wunsch bleibt uns mit Notwendigkeit unerf�llt, weil uns der wirkliche Bismarck unbekannt ist. Aber wir wissen, dass es einen Gegenstand B, Bismarck genannt, gibt, und dass dieser B ein gewiegter Diplomat war. Wir k�nnen also den Satz, den wir gerne behaupten w�rden, beschreiben, n�mlich: �B war ein gewiegter Diplomat�, wobei B der Gegenstand ist, der