) durch logische Herleitung aus einem nicht intuitiven Wissen. Mag ich also v�llig sicher sein, da� es transzendente Welten gibt, mag ich alle nat�rlichen Wissenschaften vollinhaltlich gelten lassen: bei ihnen kann ich keine Anleihen machen. Ich darf mir nie einbilden, durch transzendente Suppositionen und wissenschaftliche Schlu�folgerungen je dahin zu gelangen, wohin ich in der Erkenntniskritik will: n�mlich die M�glichkeit der transzendenten Objektivit�t der Erkenntnis abzusehen. Und das gilt offenbar nicht nur f�r den Anfang, sondern auch f�r allen Fortgang der Erkenntniskritik, solange sie eben bei dem Problem bleibt aufzukl�ren: wie Erkenntnis m�glich sei. Und es gilt offenbar nicht blo� f�r das Problem der transzendenten Objektivit�t, sondern f�r die Aufkl�rung jeder M�glichkeit. Bringen wir damit in Verbindung die au�erordentlich starke Neigung, in allen F�llen, wo ein transzendierender Denkakt vollzogen und ein Urteil auf Grund desselben zu etablieren ist, in transzendierendem Sinn zu urteilen und somit in eine verfallen, so ergibt sich die zureichende und volle Deduktion des erkenntnistheoretischen Prinzips: bei jeder erkenntnistheoretischen Untersuchung, sei es dieses oder jenes Erkenntnistypus, ist die erkenntnistheoretische Reduktion zu vollziehen, d.h. alle dabei mitspielende Transzendenz mit dem Index der Ausschaltung zu behaften, oder mit dem Index der Gleichgiltigkeit, der erkenntnistheoretischen Nullit�t, mit einem Index, der da sagt: die Existenz aller dieser Transzendenzen, ob ich sie glauben mag oder nicht, geht mich hier nichts an, hier ist nicht der Ort, dar�ber zu urteilen, das bleibt ganz au�er Spiel. Mit der genannten; h�ngen alle Grundirrt�mer der Erkenntnistheorie zusammen, auf der einen Seite der Grund?irrtum des Psychologismus, auf der anderen der des Anthropolozismus und Biologismus. Sie wirkt so �beraus gef�hrlich, weil der eigentliche Sinn des Problems niemals zur Klarheit gebracht worden ist und in der; v�llig verloren geht, teils auch darum, weil selbst derjenige, der es sich zur Klarheit gebracht hat, diese Klarheit nur schwer immerfort wirksam erhalten kann und gar leicht im schweifenden Nachdenken wieder in die Versuchungen der nat�rlichen Denk- und Urteilsweise verf�llt, sowie in alle die falschen und verf�hrerischen Problemstellungen, die auf ihrem Boden erwachsen. Wir haben soeben gesehen; dass es zwei Arten von Erkenntnis gibt : die von Dingen und die von Wahrheiten. In diesem Kapitel haben wir es ausschlie�lich mit der Erkenntnis von Dingen zu tun, bei der wir wiederum, zwei Arten zu unterscheiden haben. Die Art, die wir Bekanntschaft nennen; ist ihrer: Natur nach einfacher als jede Erkenntnis von Wahrheiten und logisch von solchem Wissen unabh�ngig, obwohl es voreilig w�re anzunehmen, dass menschliche Wesen tats�chlich Bekanntschaft mit Dingen haben, ohne gleichzeitig irgendwelche Wahrheiten �ber sie zu kennen. Die Erkenntnis von Dingen durch Beschreibung hingegen involviert immer � wie wir in diesem Kapitel feststellen werden � ein Wissen von