ist ihm das �ein Transzendentes Treffen�, das der Erkenntnis dem Wissen zugeschrieben wird. Wo und wie w�re ihm Klarheit? Nun, wenn ihm das Wesen dier Beziehung irgendwo gegeben w�re, da� er es schauen k�nnte, da� er die Einheit von Erkenntnis und Erkenntnisobjekt, die das Wort Triftigkeit andeutet, eben selbst vor Augen h�tte und damit nicht nur ein Wissen von ihrer M�glichkeit, sonder diese M�glichkeit in ihrer klaren Gegebenheit h�tte. Die M�glichkeit selbst gilt ihm eben als ein Transzendentes, als eine gewu�te aber nicht selbst gegebene, geschaute M�glichkeit. Sein Gedanke ist offenbar der: Erkenntnis ist ein anderes als Erkenntnisobjekt; Erkenntnis ist gegeben, das Erkenntnisobjekt aber ist nicht gegeben; und doch soll Erkenntnis sich auf das Objekt beziehen, es erkennen. Wie kann ich diese M�glichkeit verstehen? Nat�rlich lautet die Antwort: nur dann k�nnte ich sie verstehen, wenn die Beziehung eben selbst zu geben w�re, als etwas zu Schauendes. Ist und bleibt das Objekt ein transzendentes und f�llt Erkenntnis und Objekt wirklich auseinander, dann freilich kann er hier nichts sehen und seine Hoffnung auf einen Weg, doch irgendwie klar zu werden, nun gar durch R�ckschlu� aus transzendenten Pr�suppositionen, ist eben eine offenbare Torheit. Konsequenterweise m��te er bei diesen Gedanken freilich auch seinen Ausgangspunkt aufgeben: er m��te anerkennen, da� bei dieser Sachlage die Erkenntnis von Transzendentem unm�glich, sein angebliches Wissen davon ein Vorurteil sei. Das Problem w�re dann nicht mehr, wie transzendente Erkenntnis m�glich sei, sondern wie das Vorurteil sich erkl�ren l��t, das der Erkenntnis eine transzendente Leistung zuschreibt: genau der Hume'sche Weg. Doch sehen wir davon ab und f�gen wir zur Illustration des fundamentalen Gedankens, da� das Problem des Wie (wie transzendente Erkenntnis m�glich sei und selbst allgemeiner: wie Erkenntnis �berhaupt m�glich sei) niemals auf dem Grunde von vorgegebenem Wissen �ber Transzendentes, von vorgegebenen S�tzen dar�ber, entnommen woher immer und sei es aus exakten Wissenschaften, gel�st werden kann, folgendes bei: ein Taubgeborener wei�, da� es T�ne gibt; da� T�ne Harmonien begr�nden und da� in diesen eine herrliche Kunst gr�nde; aber verstehen, wie T�ne das anstellen, wie Tonkunstwerke m�glich sind, kann er nicht. Dergleichen kann er sich eben nicht vorstellen, d.h. er kann es nicht schauen und im Schauen das Wie fassen. Sein Wissen um die Existenz hilft ihm nichts, und es w�re absurd, wenn er darauf ausgehen wollte, auf Grund seines Wissens das Wie der Tonkunst zu deduzieren, sich ihre M�glichkeiten durch Schl�sse aus seinen Kenntnissen klar zu machen. Aus blo� gewu�ten und nicht geschauten Existenzen deduzieren, das geht nicht. Das Schauen l��t sich nicht demonstrieren oder deduzieren. Es ist offenbar ein nonsens, M�glichkeiten aufkl�ren zu wollen (und zwar schon unmittelbare M�glichkeiten