Wir werden bald h�ren, da� das ein verh�ngnisvoller Irrtum ist. Man mag nun die Transzendenz im einen oder anderen oder zun�chst im vieldeutigen Sinne verstehen, sie ist das Ausgangs- und Leitproblem der Erkenntniskritik, sie ist das R�tsel , das der nat�rlichen Erkenntnis in den Weg tritt und den Antrieb f�r die neuen Forschungen bildet. Man k�nnte zu Anfang die L�sung dieses Problems als die Aufgabe der Erkenntniskritik bezeichnen, der neuen Disziplin also dadurch ihre erste vorl�ufige Begrenzung geben, statt allgemeiner das Problem des Wesens der Erkenntnis �berhaupt als ihr Thema zu bezeichnen. Ist nun jedenfalls bei der ersten Etablierung der Disziplin hier das R�tsel, so bestimmt sich jetzt genauer, was nicht als vorgegeben in Anspruch genommen werden darf. N�mlich es darf danach Transzendentes nicht als vorgegeben ben�tzt werden. Begreife ich nicht, wie es m�glich ist, da� Erkenntnis etwas ihr Transzendentes treffen soll, so wei� ich auch nicht, ob es m�glich ist. Die wissenschaftliche Begr�ndung einer transzendenten Existenz hilft mir nun nichts mehr. Denn alle mittelbare Begr�ndung geht auf unmittelbare zur�ck und das Unmittelbare enth�lt schon das R�tsel. Doch vielleicht sagt jemand: da� wie mittelbare so unmittelbare Erkenntnis das R�tsel enth�lt, ist sicher . Aber das wie ist r�tselhaft, w�hrend das Da� absolut sicher is; kein Vern�ftiger wird an der Er Existenz der Welt zweifeln, und der Skeptiker straft sich durch seine Praxis L�gen. Nun gut, dann antworten wir ihm mit einem st�rkeren und weiter tranden Argument. Denn es beweist nicht nur, da� man bei Beginn der Erkenntnistheorie auf den Inhalt der nat�rlichen und transzendent objektivierenden Wissenschaften �berhaupt nicht rekurrieren darf, sondern auch nicht in ihrem ganzen Fortgang. Es beweist also die fundamentale These, da� Erkenntnistheorie nie und nimmer auf nat�rliche Wissenschaft irgend welcher Art gebaut sein kann. Wir fragen also: was will unser Gegner mit seinem transzendenten Wissen anfangen; wir geben ihm den gesamten Vorrat an transzendenten Wahrheiten der objektiven Wissenschaften zu freier Verf�gung und denken sie durch das emporgestiegene R�tsel, wie transzendente Wissenschaft m�glich sei, in ihrem wahrheitswert nicht alteriert. Was will er nun mit seinem allumfassenden Wissen anfangen, wie gedenkt er vom Da� auf das Wie zu kommen? Sein Wissen als Tatsace, da� transzendente Erkenntnis wirklich sei, verb�rgt ihm als logisch selbstverst�ndlich, da� transzendente Erkenntnis m�glich sei. Aber das R�tsel ist, wie sie m�glich sei. Kann er es auf Grund der Setzung selbst aller Wissenschaften, unter Vorassetzung aller oder welcher transzendenten Erkenntnisse immer, l�sen? �berlegen wir: was fehlt ihm denn eigentlich noch? Ihm ist ja die M�glichkei transzendenter Erkenntnis selbstverst�ndlich, ja eben nur analytisch selbstverst�ndlich da, da� er sich sagt, es besteht bei mir Wissen von Transzendentem. Was ihm fehlt, ist offenbar. Unklar ist ihm die Beziehung auf Transzendenz, unklar