nat�rliche Denken keinen Anla�, die Frage nach der M�glichkeit der Erkenntnis �berhaupt aufzuwerfen. Zwar wird ihm wie alles, was in der Welt vorkommt, so auch die Erkenntnis in gewisser Weise zum Problem, sie wird zum Objekt nat�rlicher Forschung. Die Erkenntnis ist eine Tatsache der Natur, sie ist Erlebnis irgendwelcher erkennender organischer Wesen, sie ist ein psychologisches Faktum. Nach ihren Arten und Zusammenhangsformen kann sie beschrieben, in ihren genetischen Verh�ltnissen erforscht werden wie jedes psychologische Faktum. Andrerseits ist Erkenntnis ihrem Wesen nach Erkenntnis von Gest�ndlichkeit, und sie ist es durch den ihr immanenten Sinn, mit dem sie sich auf Gegenst�ndlichkeit bezieht. Auch in diesen Beziehungen bet�tigt sich schon nat�rliches Denken. Es macht die apriorischen Zusammenh�nge der Bedeutungen und Bedeutungsgeltungen, die apriorischen Gesetzm��igkeiten, die zur Gegenst�ndlichkeit als solcher geh�ren, in formaler Allgemeinheit zum Gegenstande der Forschung; es erw�chst eine reine Grammatik und in h�herer Stufe eine reine Logik (verm�ge ihrer verschiedenen m�glichen Begrenzungen ein ganzer Komplex von Disziplinen) und wieder erw�chst eine normative und praktische Logik als eine Kunstlehre des Denkens und zumal des wissenschaftlichen Denkens. Soweit stehen wir noch immer auf dem Boden des nat�rlichen Denkens Aber gerade die soeben zu Zwecken einer Gegen�berstellung von Psychologie der Erkenntnis und reiner Logik und den Ontologien ber�hrte Korrelation zwischen Erkenntniserlebnis, Bedeutung und Gegenstand ist die Quelle der tiefsten und schwierigsten Probleme, in eins gefa�t des Problems von der M�glichkeit der Erkenntnis. In allen ihren Ausgestaltungen ist die Erkenntnis ein psychisches Erlebnis: Erkenntnis des erkennenden Subjekts. Ihr stehen die erkannten Objekte gegen�ber. Wie kann nun aber die Erkenntnis ihrer �bereinstimmung mit den erkannten Objekten gewi� werden, wie kann sie �ber sich hinaus und ihre Objekte zuverl�Ssig treffen. Die dem nat�rlichen Denken selbstverst�ndliche Gegebenheit der Erkenntnisobjekte in der Erkenntnis wird zum R�tsel. In der Wahrnehmung soll das wahrgenommene Ding unmittelbar gegeben sein. Da steht das Ding vor meinem es wahrnehmenden Auge, ich sehe und greife es. Aber die Wahrnehmung ist blo� Erlebnis meines, des wahrnehmenden, Subjektes. Ebenso sind Erinnerung und Erwartung, sind alle darauf gebauten Denkakte, durch die es zur mittelbaren Setzung eines realen Seins und zur Festsetzung jederlei Wahrheit das Sein kommt, subjektive Erlebnisse. Woher wei� ich, der Erkennende, und kann ich je zuverl�ssig wissen, da� nicht nur meine Erlebnisse, diese Erkenntnisakte, sind, sondern auch da� ist, was sie erkennen, ja da� �berhaupt irgend etwas ist, das als Objekt der Erkenntnis gegen �berzusetzen w�re1 Soll ich sagen: nur die Ph�nomene sind dem Erkennenden wahrhaft gegeben, �ber den Zusammenhang seiner Erlebnisse kommt er nie und nimmer hinaus, also kann er mit wahrhaftem Rechte nur sagen: Ich bin, alles Nicht-Ich ist blo� Ph�nomen, l�st sich in ph�nomenale Zusammenh�nge auf? Soll ich mich also auf den Standpunkt des