, sondern da� der Mensch sich selbst qu�lt und oft in h�chster Not ist, wenn er sich von S�tzen �berzeugt sieht, die er aufgrund seiner Erziehung mit Abscheu betrachtet. Der friedliche und empfindsame Mensch wird es deshalb schwer finden, der Versuchung, seine Ansichten der Autorit�t zu unterwerfen, zu widerstehen. Aber am meisten von allen Methoden bewundere ich die der Beharrlichkeit, ihrer Strenge, Einfachheit und Direktheit wegen. Menschen, die ihr folgen, zeichnen sich durch die Entschlossenheit ihres Charakters aus, die bei einer solchen geistigen Regel sehr leicht wird. Sie vergeuden keine Zeit mit dem Versuch, sich dar�ber klarzuwerden, wessen sie bed�rfen, sondern, indem sie sich wie der Blitz auf die M�glichkeit st�rzen, die sich zuerst einstellt, gleichg�ltig, welche es sei, stehen sie zu ihr bis zum Ende, was auch immer geschieht, ohne nur einen Moment unschl�ssig zu werden. Das ist eine der gl�nzenden Eigenschaften, die im allgemeinen strahlenden, doch unbest�ndigen Erfolg begleiten. Es ist unm�glich, den nicht zu beneiden, der seine Vernunft beiseite stellen kann, obwohl wir wissen, wie es schlie�lich enden wird. Das sind die Vorteile, die die anderen Methoden, eine Meinung festzulegen, gegen�ber der wissenschaftlichen Untersuchung haben. Man sollte sie gut erw�gen, sollte aber dann doch bedenken, da� man schlie�lich w�nscht, da� die eigenen Ansichten mit den Tatsachen �bereinstimmen und da� es keinen Grund daf�r gibt, da� die Ergebnisse der ersten drei Methoden derart beschaffen w�ren. Ein solches Ergebnis zustande zu bringen, ist der Vorzug der wissenschaftlichen Methode. Aufgrund solcher �berlegungen hat man seine Wahl zu treffen - eine Wahl, die weit mehr ist, als die Annahme irgendeiner intellektuellen Meinung, sondern die eine der ma�gebenden Entscheidungen des Lebens ist, an die man, wenn sie einmal getroffen ist, gebunden bleibt. Die Macht der Verhaltensgewohnheiten wird manchmal jemanden veranlassen, an alten �berzeugungen festzuhalten, selbst nachdem er in der Lage ist zu sehen, da� sie keine feste Basis haben. Aber die Reflexion �ber die faktische Situation wird diese Verhaltensgewohnheiten besiegen, und man sollte der Reflexion ihr volles Gewicht zugestehen. Man schrickt oft davor zur�ck, weil man der Auffassung ist, da� �berzeugungen gesund seien, selbst wenn man genau f�hlt, da� sie auf nichts gegr�ndet sind. Aber setze solchen Leuten einen, wenn auch von dem ihrigen verschiedenen, so doch analogen Fall vor. La� sie sich selbst fragen, was sie zu einem bekehrten Muselman sagen w�rden, der etwa z�gern w�rde, seine alten Vorstellungen im Hinblick auf die Beziehungen der Geschlechter aufzugeben; oder zu einem konvertierten Katholiken, der immer noch davor zur�ckschrecken w�rde, die Bibel zu lesen. W�rden sie nicht sagen, da� diese Leute die Sache g�nzlich �berpr�fen und die neue Lehre klar