Konklusionen durch �berlegungen wie diese gekommen. Aber das ist noch die niederste und am wenigsten entwickelte Form, die die Methode annimmt, denn es ist klar, da� ein anderer Keplers Theorie, da� die Sph�ren der Himmelsk�rper proportional den beschriebenen und umschriebenen Sph�ren der verschiedenen geometrischen K�rper sind, seiner Vernunft genehmer finden k�nnte. Aber der Zusammensto� verschiedener Ansichten wird bald dazu f�hren, da� man bei Vorlieben weit allgemeinerer Art bleibt. Nimm z. B. die Lehre, da� der Mensch nur egoistisch handelt, d. h. aufgrund der �berlegung, da� die eine Art zu handeln ihm mehr Lust verschaffen wird als eine andere. Diese Idee beruht auf keiner einzigen Tatsache, aber sie ist allgemein als die einzig vern�nftige Theorie akzeptiert worden. Diese Methode ist vom Standpunkt der Vernunft weit intelligenter und achtenswerter als irgendeine der anderen, die wir vorher erw�hnt haben. Solange keine bessere Methode angewandt werden kann, sollte sie in der Tat befolgt werden, da sie dann der Ausdruck des Instinkts ist, der der letzte Grund unserer �berzeugung in allen F�llen sein mu�. Aber ihr Misserfolg ist ganz offensichtlich. Sie macht aus dem Forschen etwas, das der Entwicklung von Geschmack gleicht, aber Geschmack ist ungl�cklicherweise mehr oder weniger Sache der Mode, und entsprechend sind die Metaphysiker auch nie zu irgendeiner festen �bereinstimmung gekommen, sondern das Pendel schwang von den fr�hesten bis zu den sp�testen Zeiten zwischen einer mehr materialistischen und einer mehr spiritualistischen Philosophie hin und her. Und so werden wir von dieser Methode, die die Apriori-Methode genannt worden ist � um mit Lord Bacon zu reden -, zur wahren Induktion getrieben. Wir haben bisher die Apriori-Methode als solche gepr�ft, die unsere Ansichten von zuf�lligen und willk�rlichen Elementen zu befreien versprach. Aber wenn die Entwicklung auch ein Proze� ist, der die Wirkung von einigen zuf�lligen Umst�nden ausscheidet, so vergr��ert sie doch nur die von anderen. Diese Methode unterscheidet sich daher im wesentlichen nicht von der der Autorit�t. Zwar braucht die Regierung jetzt nicht einen Finger krumm zu machen, um meine �berzeugungen zu beeinflussen; ich kann �u�erlich ganz frei gelassen werden, sagen wir, um zwischen Monogamie und Polygamie zu w�hlen, und allein, indem ich mein Gewissen befrage, mag ich schlie�en, da� das letztgenannte Verhalten an sich lasterhaft ist. Aber sobald ich bedenke, da� das Haupthindernis f�r die Ausbreitung des Christentums unter einem Volk, das so hoch kultiviert ist wie das der Hindus, die �berzeugung war, da� unsere Art, die Frauen zu behandeln, unmoralisch ist, mu� ich einsehen, da� - obwohl die Regierungen nicht eingreifen - Gef�hle in ihrer Entwicklung in hohem Ma�e durch zuf�llige Ursachen bestimmt werden. Nun gibt es einige Leute, unter denen sich, wie ich annehmen mu�, auch