und was die �brigen angeht, so mu� der menschliche Verstand der Wirkung nat�rlicher Ursachen �berlassen werden. Diese Unvollkommenheit wird keine Quelle der Schw�che sein, solange die Menschen sich in einem solchen Zustand der Kultur befinden, da� eine Ansicht die andere nicht beeinflusst, d. h. solange man noch nicht zwei und zwei zusammenz�hlen kann. Aber in den meisten von Priestern beherrschten Staaten werden sich einige Individuen finden, die �ber dieses Niveau hinausgekommen sind. Diese Menschen besitzen eine weitsichtigere Art von sozialem Gef�hl; sie sehen, da� Menschen in anderen L�ndern und in anderen Zeitaltern sich an Lehren gehalten haben, die sehr verschieden von denen waren, in deren �berzeugung man sie selbst aufzog. Sie k�nnen nicht umhin einzusehen, da� es blo�er Zufall war, da� sie so unterrichtet wurden, wie man sie unterrichtet hat, und da� die Tatsache, da� sie von den Lebensweisen und den �gesellschaftlichen� Verh�ltnissen umgeben wurden, die sie nun haben, sie dazu brachte, von dem �berzeugt zu sein, wovon sie es sind, und nicht von etwas v�llig anderem. Und ihre Aufrichtigkeit kann auch nicht der �berlegung widerstehen, da� es keinen Grund gibt, ihre eigenen Anschauungen h�her zu sch�tzen als die von anderen Nationen und anderen Jahrhunderten; und dadurch entstehen in ihrem Gem�te Zweifel. Sie werden weiterhin bemerken, da� sie denselben Zweifel gegen�ber allen �berzeugungen hegen m�ssen, die entweder durch ihre eigene Laune bestimmt scheinen oder durch die Laune derer, die die volkst�mlichen Meinungen geschaffen haben. Sowohl das Verfahren, beharrlich auf einer �berzeugung zu bestehen, als auch das, sie anderen willk�rlich aufzuzwingen, mu� also aufgegeben werden. Eine andere, neue Methode, Meinungen festzulegen, mu� angenommen werden, die nicht nur einen Trieb zur �berzeugung hervorbringt, sondern auch entscheidet, welcher Satz es ist, von dem man �berzeugt sein soll. La� die Einwirkung der nat�rlichen Vorlieben unbehindert, la� ferner unter ihrem Einflu� die Menschen ihre Gedanken austauschen und die Dinge in immer wieder anderem Licht sehen, so werden sie ihre �berzeugungen allm�hlich in Harmonie mit den nat�rlichen Ursachen entwickeln. Diese Methode gleicht der, durch die Kunstauffassungen zur Reife gebracht wurden. Das vollkommenste Beispiel daf�r findet sich in der Geschichte der Metaphysik. Systeme dieser Art beruhten gew�hnlich nicht auf irgendwelchen beobachteten Tatsachen, zumindest nicht in h�herem Grad.. Sie wurden vielmehr haupts�chlich angenommen, weil ihre fundamentalen S�tze �der Vernunft genehm� schienen. Das ist ein passender Ausdruck; er meint nicht das, was mit der Erfahrung �bereinstimmt, sondern das, von dem wir geneigt sind, uns �berzeugen zu lassen. Plato z. B. findet es der Vernunft genehm, da� die Abst�nde der Sph�ren der Himmelsk�rper voneinander den verschiedenen L�ngen der Saiten proportional sind, die harmonische Akkorde hervorbringen. Viele Philosophen sind zu ihren wichtigsten