erst gestellt wird. Es wird z. B. impliziert, da� es solche Zust�nde des Verstandes wie Zweifel und �berzeugung gibt - da� ein �bergang von einem zum anderen m�glich ist, w�hrend das Gedankenobjekt dasselbe bleibt, und da� dieser �bergang einigen Regeln unterworfen ist, an die das Denken aller gleicherweise gebunden ist. Da das alles Tatsachen sind, die man bereits kennen mu�, bevor man �berhaupt einen klaren Begriff vom Denken haben kann, wird man kaum annehmen, da� es weiterhin von gro�em Interesse sein k�nnte, nach ihrer Wahrheit oder Falschheit zu fragen. Andererseits aber sieht man leicht ein, da� die Regeln, welche die wesentlichsten des Denkens sind, diejenigen sind, die sich aus der Idee dieses Vorganges selbst herleiten, und da� das Denken in der Tat, solange es sich nach ihnen richtet, zumindest nicht von wahren Pr�missen zu falschen Konklusionen f�hren wird. Die Bedeutung dessen, was aus den Annahmen abgeleitet werden kann, die in der logischen Frage eingeschlossen sind, stellt sich in der Tat als gr��er heraus, als man wohl vermutet, und das aus Gr�nden, die jetzt zu Beginn schwer aufzuzeigen sind. Der einzige Grund, den ich hier erw�hnen will, ist der, da� sich Begriffe, die in Wirklichkeit Ergebnisse logischer Reflexion sind, ohne als solche gleich erkannt zu werden, mit unseren gew�hnlichen Gedanken mischen und h�ufig die Ursachen gro�er Verwirrung sind. Das ist z. B. der Fall mit dem Begriff der Qualit�t. Eine Qualit�t als solche ist niemals ein Gegenstand der Beobachtung. Wir k�nnen sehen, da� ein Ding blau oder gr�n ist, aber die Qualit�t des Blauseins oder des Gr�nseins sind nicht Dinge, die wir sehen; sie sind Produkte logischer Reflexionen. In Wahrheit ist n�mlich der allgemeine Menschenverstand oder das Denken, wenn es sich �ber das Niveau des eng Praktischen zu erheben beginnt, tief mit jener �blen logischen Eigenschaft getr�nkt, auf die gew�hnlich der Name metaphysisch angewendet wird, und nichts kann es aufkl�ren als eine strenge logische Disziplin. Wir wissen im allgemeinen, wann wir eine Frage stellen und wann ein Urteil aussprechen wollen, denn die Empfindung des Zweifelns und des �berzeugtseins sind verschieden. Aber das unterscheidet den Zweifel von der �berzeugung nicht allein. Es gibt auch einen praktischen Unterschied. Denn unsere �berzeugungen leiten unsere W�nsche und formen unsere Handlungen. Die �Assassinen� oder die Anh�nger des �Alten vom Berge� pflegten sich auf dessen geringsten Befehl hin in den Tod zu st�rzen, weil sie �berzeugt waren, da� ihm zu gehorchen ihnen ewige Gl�ckseligkeit sichern w�rde. H�tten sie daran gezweifelt, so h�tten sie nicht so gehandelt, wie sie es taten. So verh�lt es sich jedoch mit jeder �berzeugung, ihrem Grad entsprechend. Das Gef�hl des �berzeugtseins ist ein mehr oder weniger sicheres Anzeichen daf�r