sie als die Dinge selbst. Nur durch das Vergessen jener primitiven Metapherwelt, nur durch das Hart- und Starrwerden einer urspr�nglichen, in hitziger Fl�ssigkeit aus dem Urverm�gen menschlicher Phantasie hervorstr�menden Bildermasse, nur durch den unbesiegbaren Glauben, diese Sonne, dieses Fenster, dieser Tisch sei eine Wahrheit an sich, kurz nur dadurch, dass der Mensch sich als Subjekt, und zwar als k�nstlerisch schaffendes Subjekt, vergisst, lebt er mit einiger Ruhe, Sicherheit und Konsequenz: wenn er einen Augenblick nur aus den Gef�ngnisw�nden dieses Glaubens herausk�nnte, so w�re es sofort mit seinem �Selbstbewusstsein� vorbei. Schon dies kostet ihn M�he, sich einzugestehen, wie das Insekt oder der Vogel eine ganz andere Welt perzipieren als der Mensch, und dass die Frage, welche von beiden Weltperzeptionen richtiger ist, eine ganz sinnlose ist, da hierzu bereits mit dem Ma�stabe der richtigen Perzeption, das hei�t mit einem nicht vorhandenen Ma�stabe, gemessen werden m�sste. �berhaupt aber scheint mir �die richtige Perzeption� - das w�rde hei�en: der ad�quate Ausdruck eines Objekts im Subjekt - ein widerspruchsvolles Unding: denn zwischen zwei absolut verschiedenen Sph�ren, wie zwischen Subjekt und Objekt, gibt es keine Kausalit�t, keine Richtigkeit, keinen Ausdruck, sondern h�chstens ein �sthetisches Verhalten, ich meine eine andeutende �bertragung, eine nachstammelnde �bersetzung in eine ganz fremde Sprache: wozu es aber jedenfalls einer frei dichtenden und frei erfindenden Mittelsph�re und Mittelkraft bedarf. Das Wort �Erscheinung� enth�lt viele Verf�hrungen, weshalb ich es m�glichst vermeide: denn es ist nicht wahr, dass das Wesen der Dinge in der empirischen Welt erscheint. Ein Maler, dem die H�nde fehlen und der durch Gesang das ihm vorschwebende Bild ausdr�cken wollte, wird immer noch mehr bei dieser Vertauschung der Sph�ren verraten, als die empirische Welt vom Wesen der Dinge verr�t. Selbst das Verh�ltnis eines Nervenreizes zu dem hervorgebrachten Bilde ist an sich kein notwendiges: wenn aber dasselbe Bild millionenmal hervorgebracht und durch viele Menschengeschlechter hindurch vererbt ist, ja zuletzt bei der gesamten Menschheit jedesmal infolge desselben Anlasses erscheint, so bekommt es endlich f�r den Menschen dieselbe Bedeutung, als ob es das einzig notwendige Bild sei und als ob jenes Verh�ltnis des urspr�nglichen Nervenreizes zu dem hergebrachten Bilde ein strenges Kausalit�tsverh�ltnis sei: wie ein Traum, ewig wiederholt, durchaus als Wirklichkeit empfunden und beurteilt werden w�rde. Aber das Hart- und Starr-Werden einer Metapher verb�rgt durchaus nichts f�r die Notwendigkeit und ausschlie�liche Berechtigung dieser Metapher. Es hat gewiss jeder Mensch, der in solchen Betrachtungen heimisch ist, gegen jeden derartigen Idealismus ein tiefes Misstrauen empfunden, so oft er sich einmal recht deutlich von der ewigen Konsequenz, Allgegenw�rtigkeit und Unfehlbarkeit der Naturgesetze �berzeugte; er hat den Schluss gemacht: hier ist alles, soweit wir dringen, nach der H�he der teleskopischen und nach der Tiefe