waren, sie einen Beweis f�r sich haben, der �ber die Erfahrung hinausgeht. Denn wie k�nnen wir uns Verbindungen anders vorstellen, als der Art und Quantit�t nach bestimmt? Wenn wir annehmen, dass die Elemente sich ohne Unterschied und in jedem beliebigen Gewichtsverh�ltniss mit einander verbin- den, so h�tten wir eine Welt, in der Alles Verwirrung und Unbestimmtheit w�re. Es g�be keine festen Arten von K�rpern; Salze, Steine, Erze w�rden sich einan- der n�hern und allm�lig in einander �bergehen. Statt diesem wissen wir aber, dass die Welt aus K�rpern besteht, welches ich durch bestimmte Verschiedenhei- ten von einander unterscheiden, die classificirt und benannt werden k�nnen, und in Betreff deren man all- gemeine Urtheile behaupten kann. Und da wir |uns eine Welt, in der dies nicht der Fall w�re, nicht vor- stellen k�nnen, so scheint es, dass wir uns einen Zug- tand der Dinge nicht vorstellen k�nnen, in welchem die Gesetze der Verbindung von Elementen nicht so fester und bestimmter Art sind, wie wir oben angege- ben haben�. Dass ein so eminenter Philosoph wie Herr Whewell ernstlich behauptet, dass wir eine Welt nicht begrei- fen k�nnen, in der sich die einfachen Elemente nicht in bestimmten Proportionen verbinden sollten; dass er durch das Nachdenken �ber eine wissenschaftliche Wahrheit, deren erster Entdecker vor kurzem noch am Leben war, die Association zwischen der Idee der Verbindung und der Idee von constanten Gewichts- verh�ltnissen in seinem eigenen Geiste so gel�ufig und innig machte, dass er unf�hig wurde, sich die eine Thatsache ohne die andere vorzustellen: ist ein so ausgezeichnetes Beispiel von dem Gesetze der menschlichen Natur, wie ich es auseinandergesetzt habe, dass es �berfl�ssig ist, etwas Weiteres dar�ber zu sagen. In der j�ngsten und vollst�ndigsten Ausarbeitung seines metaphysischen Systems (the Philosophy of Discovery, die Entdeckungsphilosophie) und auch in der fr�heren Abhandlung �ber die Fundamentale An- tithese der Philosophie (die neu gedruckt und jenem Werk als ein Appendix angeh�ngt worden ist) gesteht Dr. Whewell offen zu, dass seine Sprache konnte missverstanden werden, aber er weist von sich ab dass er zu sagen beabsichtigt habe, die Menschen k�nnten im allgemeinen jetzt wahrnehmen, das Ge- setz der bestimmten Gewichtsverh�ltnisse chemischer Verbindungen sei eine nothwendige Wahrheit. Alles was er sagen wollte w�re, dass bei k�nftigen Genera- tionen philosophische Chemiker dies vielleicht sehen k�nnten. �Manche Wahrheiten kann man durch Intui- tion ersehen, aber dennoch kann deren Intuition eine seltene und schwierige Acquisition sein�.66 Er er- kl�rt, dass die Unbegreiflichkeit, die nach seiner Theorie die Probe der Axiome ist, �g�nzlich von der Klarheit der Ideen, welche das Axiom in sich ein- schliesst, abh�ngig ist. So lange diese Ideen vage