w�hrend in derselben Richtung und mit derselben Schnelligkeit bewegt, wenn nicht eine neue Kraft auf ihn wirkt, war ein Satz, den zu glauben die Menschen lauge Zeit hindurch die gr�sste Schwierigkeit fanden. Er widerstritt anscheinend der gewohnten Erschei- nung, welche lehrte, dass in der Natur der Bewegung liege, dass sie allm�lig abnimmt und zuletzt von selbst aufh�rt. Aber nachdem die entgegengesetzte Lehre einmal fest stand, fingen die Mathematiker (wie Herr Whewell bemerkt) sogleich an, diese dem ersten Anschein so widersprechenden Gesetze, welche sogar nachdem sie v�llig bewiesen waren, erst nach Genera- tionen dem Geiste der wissenschaftlichen Welt gel�u- fig wurden, als unter �einer demonstrirbaren Noth- wendigkeit stehend� zu betrachten, �welche sie zwingt, so zu sein wie sie sind und nicht anders�; und Hr. Whewell, obgleich, er �nicht gewagt hat, absolut auszusprechen�, dass alle diese Gesetze �auf eine ab- solute Nothwendigkeit in der Natur der Dinge zur�ck- zuf�hren sind�, denkt dies wirklich von dem eben er- w�hnten Gesetz, von dem er sagt: �obgleich die Ent- deckung des ersten Gesetzes der Bewegung, histo- risch gesprochen, vermittelst des Experiments ge- macht wurde, so |sind wir jetzt zu einem Gesichts- punkte gelangt, von dem aus wir sehen, dass es ge- wiss unabh�ngig von der Erfahrung als wahr h�tte er- kannt werden k�nnen.� Kann man ein schlagenderes Beispiel von der Ideenassociation, wie wir sie be- schrieben haben, anf�hren? Die Philosophen finden Generationen hindurch die gr�sste Schwierigkeit, ge- wisse Ideen zusammenzustellen, am Ende gelingt es ihnen; nach einer hinreichenden Wiederholung des Processes denken sie sich zuerst ein nat�rliches Band zwischen den Ideen, sie erfahren sodann eine zuneh- mende Schwierigkeit, sie von einander zu trennen, und diese Schwierigkeit wird bei Fortsetzung dessel- ben Processes zuletzt zu einer Unm�glichkeit. Wenn dies der Fortschritt einer experimentellen Ueberzeu- gung ist, die von gestern her datirt, und die dem ersten Anschein widerstreitet, wie muss es mit den Ueber- zeugungen sein, welche mit den Erscheinungen �ber- einstimmen, mit denen wir seit dem ersten Geistes- d�mmern vertraut sind, mit den Ueberzeugungen, an deren Folgerichtigkeit von der fr�hesten Erinnerung des menschlichen Gedankens an kein Skeptiker auch nur einen augenblicklichen Zweifel hegte? Der zweite anzuf�hrende Fall ist ein wahrhaft er- staunlicher und kann die reductio ad absurdum der Unbegreiflichkeitstheorie genannt werden. Ueber die Gesetze der chemischen Verbindung sagt Herr Whe- well (Phil. Ind. Sc. II, 25): �Ohne m�hsame und ge- naue Versuche h�tten sie gewiss niemals klar verstan- den und daher auch nicht aufgestellt werden k�nnen; und dennoch d�rfen wir sagen, dass, nachdem sie ein- mal bekannt