Sache, welche sie verfochten, war, ehe sie durch das Resultat des Streites dazu wurde, weit entfernt, eine offenbar falsche zu sein.... In den meisten dieser F�lle war der Sieg der Wahrheit so vollst�ndig, dass wir uns gegen- w�rtig kaum denken k�nnen, dass der Streit n�thig war. � Das Wesen dieser Triumphe besteht darin, dass sie uns veranlassen, die Ansichten, welche wir verwerfen, nicht nur f�r falsch, sondern auch f�r un- begreiflich zu halten�.64 Der letztere Satz sagt genau was ich behaupte, und ich verlange nicht mehr, um die ganze Theorie von Herrn Whewell �ber die Natur des Beweises der Axiome umzuwerfen. Denn was ist diese Theorie? Dass man die Wahrheit dieser Axiome nicht von der Erfahrung lernen konnte, weil ihre Falschheit, unbe- greiflich ist. Aber Herr Whewell sagt selbst, dass wir durch den nat�rlichen Fortschritt des Gedankens fort- w�hrend veranlasst werden, das als unbegreiflich an- zusehen, was unsere Vorv�ter nicht allein begriffen, sondern auch glaubten, ja, wovon sie sogar unf�hig waren (d�rfte er hinzuf�gen) das Gegentheil zu be- greifen. Herr Whewell kann nicht beabsichtigen, diese Denkweise zu rechtfertigen; er kann nicht sagen wol- len, dass wir Recht haben, wenn wir das, was Andere begriffen haben, als unbegreiflich ansehen, und das als selbstverst�ndlich betrachten, was Andere durch- aus nicht f�r evident hielten. Nachdem er so vollst�n- dig zugegeben hat, dass die Unbegreiflichkeit etwas Zuf�lliges ist, das nicht im Ph�nomen selbst liegt, sondern von der geistigen Geschichte desjenigen ab- h�ngt, der es zu begreifen sucht: wie kann er dann noch dazu auffordern, einen Satz auf keinen andern| Grund hin, als seine Unbegreiflichkeit, als unm�glich zu verwerfen? Er thut jedoch nicht bloss dies, sondern er bietet auch unabsichtlich einige von den bemer- kenswerthesten Beispielen von der von ihm so klar angedeuteten T�uschung dar wie man sie nur immer anf�hren kann. Von diesen Beispielen wollen wir seine Bemerkungen �ber den Beweis der drei Gesetze der Bewegung und der atomistischen Theorie ausw�h- len. In Betreff der Gesetze der Bewegung sagt Herr Whewell: �Niemand kann bezweifeln, dass diese Ge- setze aus der Erfahrung geschlossen wurden. Dass dies der Fall ist, ist kein Gegenstand der Vermuthung. Wir kennen die Zeit, die Personen, die Umst�nde, welche einem jeden Theil der Entdeckung angeh�- ren�.65 Nach einem solchen Zeugniss einen Beweis f�r die Thatsache anf�hren, w�re �berfl�ssig. Und diese Gesetze waren Dicht allein nicht intuitiv bewie- sen, sondern einige davon waren sogar urspr�nglich paradox. Besonders war es das erste Gesetz. Dass ein K�rper, wenn er einmal in Bewegung ist, sich fort-