treulich erf�llt zu haben � so w�rde ich mit demselben Vertrauen diejenigen, welche mit Herrn Whewell �bereinstimmen, ermahnen, die ele- mentaren Gesetze der Ideenassociation zu studiren, indem ich �berzeugt bin, dass nichts weiter erforder- lich ist, als eine massige Vertrautheit mit diesen Ge- setzen, um die Illusion zu zerst�ren, welche unseren fr�hesten Inductionen aus der Erfahrung eine beson- dere Nothwendigkeit zuschreibt, und die M�glichkeit der Dinge an sich nach der menschlichen F�higkeit, sie zu begreifen, bemisst. Man wird mir hoffentlich verzeihen, wenn ich noch hinzuf�ge, dass Hr. Whewell selbst die Wirkung der gewohnten Ideenassociation, wodurch einer experi- mentellen Wahrheit der Anschein einer nothwendigen gegeben wird, best�tigt und ein auffallendes Beispiel dieses merkw�rdigen Gesetzes des Geistes dargeboten hat. In seiner Philosophie der inductiven Wissen- schaften behauptet er fortw�hrend, dass S�tze, die nicht allein nicht selbstverst�ndlich sind, sondern von denen man auch weiss, dass sie allm�lig und nur durch einen grossen Aufwand von Genie und Geduld entdeckt worden sind, nachdem sie einmal festgestellt waren, an sich so evident erschienen, dass wenn der geschichtliche Nachweis gefehlt, es unm�glich ge- schienen h�tte, zu begreifen, dass sie nicht von An- fang an von allen, welche im Besitz ihrer gesunden Geisteskr�fte waren, erkannt worden sind. �Gegen- w�rtig verachten wir diejenigen, welche bei der Co- pernikanischen Controverse die scheinbare Bewegung der Sonne nach der heliocentrischen Hypothese nicht begreifen konnten; oder auch diejenigen, welche im Gegensatz zu Galilei glaubten, dass eine gleichf�rmi- ge Kraft eine Schnelligkeit erzeugen m�sse, welche dem durchlaufenen Raume proportional ist; oder die- jenigen, welche die Newton'sche Lehre, dass die ver- schieden gef�rbten Lichtstrahlen verschiedene Brech- barkeit haben, f�r ungereimt hielten; oder diejenigen, welche glaubten, dass, wenn sich Elemente verbinden, ihre Eigenschaften in der Verbindung erkennbar sein m�ssen; oder diejenigen, welche nur mit Widerstre- ben die Unterscheidung der Pflanzen in Kr�uter, Str�uche und B�ume aufgaben. Wir k�nnen uns des Gedankens nicht erwehren, dass Menschen, welche es so schwierig fanden, das zuzugeben, was uns so leicht und einfach scheint, ein sehr |stumpfes Vorstellungs- verm�gen besessen haben m�ssen. Es lebt in uns die verborgene Ueberzeugung, dass wir an ihrer Stelle kl�ger und hellsichtiger gewesen w�ren, dass wir dass Rechte ergriffen und der Wahrheit sogleich unsere Zu- stimmung gegeben h�tten. Eine solche Ueberzeugung ist aber in Wahrheit eine blosse T�uschung. Diejeni- gen, welche in F�llen wie die obigen auf der Unrecht habenden Seite waren, waren in den meisten F�llen weit entfernt, mit mehr Vorurtheilen behaftete, stupi- dere oder beschr�nktere Menschen zu sein, als der gr�ssere Theil der Menschen jetzt ist, und die