ganze �berladene Maschi- nerie von eingebildeten Wirbeln, ohne den Schatten eines Beweises f�r sich zu haben, schien diesen Philo- sophen eine rationellere Erkl�rungsweise der himmli- schen Bewegungen zu sein, als eine Mechanik, wel- che Etwas involvirte, was ihnen eine Absurdit�t schien.63 Sie fanden es ohne Zweifel ebenso unm�g- lich zu begreifen, dass ein K�rper von der Entfernung der Bonne oder des Mondes aus auf die Erde wirke, als wir es unbegreiflich finden, ein Ende von Zeit und Raum, oder zwei Linien, die einen Raum einschlie- ssen, zu begreifen. Newton selbst war nicht f�hig seine Vorstellung zu realisiren, er h�tte sonst nicht seine Hypothese von einem feinen Aether, der verbor- genen Ursache |der Gravitation, aufgestellt. Seine Schriften beweisen, dass, obgleich er die besondere Natur dieses intermedi�ren K�rpers f�r hypothetisch hielt, ihm doch die Nothwendigkeit irgend eines sol- chen Agens unzweifelhaft schien. Gegenw�rtig sogar hat die gr�ssere Anzahl der Gelehrten diese Schwie- rigkeit noch nicht vollst�ndig �berwunden, denn ob- gleich dieselben zuletzt zu begreife gelernt haben, dass die Sonne ohne ein zwischentretendes Fluidum die Erde anzieht, so k�nnen sie doch noch nicht be- greifen, dass die Sonne ohne ein solches Medium die Erde beleuchtet. Wenn es also dem menschlichen Geiste, sogar bei dem h�chsten Culturzustande, so nat�rlich ist, dass ihm die F�higkeit abgeht, das zu begreifen und f�r m�glich zu halten, was nachher nicht allein begreif- lich gefunden, sondern dessen Wahrheit auch erwie- sen wird: wie kann man sich da verwundern, wenn in F�llen, wo die Ideenassociation noch �lter, fester und gewohnter ist, und in deren Beziehung unsere Ueber- zeugung niemals ersch�ttert wurde, wo sie niemals mit einer andern Vorstellung in Conflict kam, wie kann man �ich da verwundern, wenn die erlangte Un- f�higkeit fort� dauert, und f�r eine nat�rliche Unf�- higkeit gehalten wird? Es ist wahr, unsere Erfahrung in Beziehung auf die Mannigfaltigkeiten in der Natur setzt uns in Stand, uns innerhalb gewisser Grenzen andere ihnen analoge Mannigfaltigkeiten vorzustellen. Wir k�nnen uns vorstellen, die Sonne oder der Mond fiele, denn obgleich wir sie niemals fallen sehen, oder vielleicht niemals an ihren Fall dachten, so haben wir doch so viele Dinge fallen sehen, dass wir in unserer Erfahrung unz�hlige Analogien besitzen, welche die Vorstellung unterst�tzen; wir w�rden trotz alle dem wahrscheinlich einige Schwierigkeit gehabt haben, sie zu fassen, wenn wir nicht gewohnt w�ren, Sonne und Mond sich bewegen zu sehen (wenigstens scheinbar), so dass wir uns nur eine kleine Aenderung in der Richtung ihrer Bewegung Vorzustellen brauchen, ein Umstand, der unserer Erfahrung sehr gel�ufig ist. Wenn aber die Erfahrung kein Modell bietet, wor�ber