welche in einer gewissen Weise han- delt, will das Wohl ihrer Unterthanen, die vorausge- setzte Regierung handelt in dieser Weise, folglich will sie das Wohl ihrer Unterthanen. Aber ist es wahr, dass die Regierung in der vorausgesetzten Weise han- delt? Auch diese untere Pr�misse ist zu beweisen, daher eine neue Induction wie die: � Was durch intel- ligente |und uninteressirte Zeugen behauptet wird, kann als wahr geglaubt werden; dass die Regierung in dieser Weise handelt, wird durch solche Zeugen be- hauptet, daher kann es als wahr geglaubt werden. Das Argument besteht nun aus drei Stufen. Da uns unsere Sinne den Beweis liefern, dass der Fall von der fragli- chen Regierung einer Anzahl fr�herer F�lle in dem Umstand gleicht, dass durch intelligente und uninter- essirte Zeugen etwas von ihr behauptet wird, so fol- gern wir: erstens, dass in diesen wie in den fr�heren F�llen die Behauptung wahr ist. Da zweitens von der Regierung behauptet wird, dass sie in einer besondern Weise handelt, und da der Beobachtung nach andere Regierungen in derselben Weise handelten, so ergiebt sich eine bekannte Aehnlichkeit zwischen der fragli- chen Regierung und diesen anderen Regierungen ; und da von diesen bekannt ist, dass sie das Wohl ihrer Unterthanen wollten, so wird darauf hin durch eine zweite Induction gefolgert, dass die besondere, in Rede stehende Regierung das Wohl ihrer Unterthanen will. Hieraus erkennt man wiederum eine Aehnlich- keit dieser Regierung mit anderen Regierungen, von denen man glaubte, dass sie mit Wahrscheinlichkeit einer Revolution entgehen werden, und durch eine dritte Induction sagen wir daher voraus, dass auch die besondere Regierung wahrscheinlich dem Umsturz entgehen wird. Dies ist immer noch ein Schliessen vom Besondern auf's Besondere, aber wir schliessen nun auf den neuen Fall aus drei verschiedenen Reihen von fr�heren F�llen; die directe Wahrnehmung zeigt uns nur, dass der neue Fall nur der einen dieser Rei- hen von F�llen �hnlich ist, aber aus dieser Aehnlich- keit folgern wir inductiv, dass er das Attribut besitzt, wodurch er der n�chsten Reihe �hnlich und der ent- sprechenden Induction erreichbar wird, wonach wir durch eine Wiederholung desselben Verfahrens fol- gern, dass er der dritten Reihe �hnlich ist, und von da f�hrt uns eine dritte Induction zu dem endlichen Schluss. �. 3. Trotz der gr�sseren Verwickelung dieser Bei- spiele im Vergleich mit denjenigen, durch welche wir in den vorhergehenden Capiteln die allgemeine Theo- rie des Schliessens erl�uterten, ist doch eine jede dort aufgestellte Lehre auch in diesen verwickelteren F�l- len in gleicher Weise g�ltig. Die successiven allge- meinen |Urtheile sind nicht Stufen in dem Schliessen, sie sind nicht Zwischenglieder in der Kette von Folge- rungen zwischen