wir m�gen vom Besondern auf eine allge- meine Formel, oder vermittelst dieser Formel vom Be- sondern auf ein anderes Besondere schliessen, in glei- cher Weise Induction sind: so werden wir doch den Namen Induction in Uebereinstimmung mit dem Her- kommen so ansehen, als komme er mehr dem Verfah- ren zu, allgemeine Urtheile aufzustellen, w�hrend wir die andere Operation, die wesentlich in einer Interpre- tation des allgemeinen Urtheils besteht, bei ihren ge- br�uchlichen Namen Deduction nennen werden. Wir werden ein jedes Verfahren, wodurch etwas in Bezie- hung auf einen unbekannten Fall gefolgert wird, als aus einer Induction bestehend betrachten, auf welche eine Deduction folgt; weil, obgleich der Process nicht nothwendig in dieser Form ausgef�hrt werden muss, er immer derselben f�hig ist, und auch in dieselbe ge- fasst werden muss, wenn wissenschaftliche Genauig- keit n�thig und verlangt wird. �. 8. Die in dem Vorhergehenden niedergelegte Lehre vom Syllogismus hat auf verschiedenen Seiten Beifall gefunden, von besonderm Werth ist aber der Beifall, den sie bei Sir John Herschel,48 Dr. Whe- well,49 und Hrn. Bailey50 gefunden hat. Sir John Herschel betrachtet dieselbe, obgleich streng genom- men keine �Entdeckung�,51 f�r �einen der gr�ssten Schritte vorw�rts, welche die Philosophie der Logik noch gemacht hat.� �Wenn wir� (um die weiteren Worte derselben Autorit�t anzuf�hren) �die eingewur- zelten Gewohnheiten und Vorurtheile betrachten, wel- che sie den Winden �bergeben hat,� so liegt in der Thatsache, dass andere, nicht weniger beachtens- werthe Denker eine ganz verschiedene Meinung von ihr haben, kein Grund zu Besorgniss. Ihr haupts�ch- lichster Einwurf kann nicht besser oder k�rzer ange- geben werden, als durch Entlehnung eines Ausspruchs |von Erzbischof Whately.52 �In einem jeden Fall, worin eine Folgerung aus einer Induction gezogen wird (wenn dieser Name nicht einem Errathen ohne allen Grund und auf den Zufall hin gegeben wird) m�ssen wir ein Urtheil bilden, dass der beigebrachte Fall oder die beigebrachten F�lle gen�gen, um den Schluss zu rechtfertigen, dass es zul�ssig ist, diese F�lle als Muster oder Probe zu nehmen, welche f�r eine Folgerung bez�glich der ganzen Classe Gew�hr leistet;� und der Ausdruck dieses Urtheils in Worten (sagten mehrere von meinen Kritikern) ist die obere Pr�misse. Ich gebe vollst�ndig zu, dass die obere Pr�misse eine Behauptung von der Zul�nglichkeit des Beweises ist, auf dem der Schluss beruht. Dass sie dies ist, ist gerade das Wesen meiner Theorie, und wer zugiebt, dass die obere Pr�misse nur dies ist, nimmt die Theo- rie im wesentlichen an. Ich kann aber nicht zugeben, dass diese Recogni- tion, diese Anerkennung der Zul�nglichkeit des