, Domitian und andere F�lle gedacht haben, und da sich hieraus die Ung�ltigkeit des allgemeinen Schlusses und mithin die Unzul�ng- lichkeit der Pr�missen ergeben h�tte, so w�re er daran erinnert worden, dass im Fall von Commodus diese Pr�misse nicht beweisen konnten, was sie in einer ge- gebenen Anzahl von den seinigen einschliessenden F�llen zu beweisen nicht gen�gten. Der Vortheil, bei der Beurtheilung der B�ndigkeit einer bestrittenen Folgerung auf einen parallelen Fall zu verweisen, ist allgemein anerkannt. Wenn wir aber zu einem allgemeinen Urtheil |hinaufsteigen, so brin- gen wir nicht bloss einen, sondern alle m�glichen par- allelen F�lle vor unsern Blick; alle F�lle, auf welche dieselben Betrachtungen bez�glich des Beweises an- wendbar sind. Wenn wir daher von einer Anzahl bekannter F�lle auf einen andern, f�r analog gehaltenen Fall schlies- sen, so ist es immer m�glich, und im allgemeinen auch vortheilhaft, unser Argument auf den Umweg eines allgemeinen Urtheils durch eine Induction aus diesen bekannten F�llen, und der darauffolgenden An- wendung dieses allgemeinen Urtheils auf den unbe- kannten Fall zu lenken. Dieser zweite Theil des Ver- fahrens, der wie schon bemerkt, im Wesentlichen eine Interpretation ist, wird in einen Syllogismus oder eine Reihe von Syllogismen aufgel�st werden k�nnen, deren Obers�tze allgemeine, ganze Classen von F�l- len einschliessende Urtheile sein werden, wovon ein jedes in seiner ganzen Ausdehnung wahr sein muss, wenn das Argument aufrecht zu erhalten ist. Wenn daher von einer in das Bereich eines dieser allgemei- nen Urtheile fallenden und folglich dadurch behaupte- ten Thatsache bekannt ist, oder wenn von ihr ver- muthet wird, dass sie nicht so sei, wie das Urtheil sie behauptet, so l�sst uns diese Art und Weise das Argu- ment anzugeben, erkennen oder vermuthen, dass die urspr�nglichen Beobachtungen, welche die wirklichen Gr�nde unseres Schlusses sind, nicht gen�gen um ihn zu st�tzen. Und im Verh�ltniss als die Wahrschein- lichkeit der Entdeckung einer Unzul�nglichkeit unse- res Beweises gr�sser wird, w�chst unser Vertrauen zu demselben, wenn sich kein solcher Mangel an ihm herausstellt. Der Werth der syllogistischen Form und der Regeln eines richtigen Gebrauchs derselben besteht daher nicht darin, dass sie die Form und Regeln sind, nach denen unsere Schl�sse nothwendig oder auch nur ge- w�hnlich gemacht werden: sondern darin, dass sie aus einen Modus liefern, in welchem diese Schl�sse immer darzustellen sind, und der wunderbar dazu ein- gerichtet ist, einen Mangel an Beweiskr�ftigkeit an den Tag zu bringen. Eine Induction vom Besondern aufs Allgemeine, gefolgt von einem syllogistischen Verfahren von diesem Allgemeinen auf ein anderes Besondere, ist eine Form, in der wir unser Schliessen immer darlegen k�nnen, wenn wir wollen. Es ist nicht eine Form, in der wir