Figur un�hnlich sieht, wodurch der urspr�ngliche Lehrsatz bewiesen wurde; eine Schwierigkeit, die, wenn nicht ungew�hnliche Geisteskr�fte zu Gebote stehen, nur eine lange Ue- bung beseitigen kann, und die haupts�chlich dadurch beseitigt wird, dass wir uns mit allen Figuren vertraut machen, welche mit den allgemeinen Bedingungen des Lehrsatzes �bereinstimmen. |�. 4. Durch die bisher angef�hrten Betrachtungen scheinen folgende Schl�sse bewiesen. Alles Folgern geschieht vom Besondern auf das Besondere; Allge- meine Urtheile sind blosse Aufzeichnungen solcher bereits gemachten Folgerungen, und kurze Formeln, um deren mehr zu machen; die obere Pr�misse eines Syllogismus ist folglich eine derartige Formel, und der Schluss ist nicht eine aus dieser sondern nach die- ser Formel gezogene Folgerung, indem das wirkliche logische Antecedens, die Pr�missen, die Thatsachen sind, aus denen das allgemeine Urtheil durch Induc- tion geschlossen wurde. Diese Thatsachen, und die in- dividuellen F�lle, welche sie lieferten, m�gen verges- sen worden sein, aber ein Verzeichniss, ein Register bleibt; nicht dass dieses die Thatsachen selbst be- schriebe, sondern es zeigt nur, wie man diejenigen F�lle unterscheiden kann, in deren Beziehung die Thatsachen, als sie bekannt wurden, als die Gew�hr einer richtigen Folgerung betrachtet wurden. Nach den Angaben dieses Registers machen wir unsern Schluss, der in jeder Hinsicht ein Schluss aus verges- senen Thatsachen ist. Es ist daher wesentlich, dass wir das Register richtig lesen, und die Regeln des Syl- logismus sind eine Reihe von Vorsichtsmaassregeln, damit wir dies sicherer einhalten. Diese Ansicht von den Functionen des Syllogismus wird durch die Betrachtung gerade derjenigen F�lle best�tigt, von denen man am wenigsten erwarten soll- te, dass sie ihr g�nstig seien; es sind dies diejenigen F�lle, wo der Schluss von einer jeden vorausgehenden Induction unabh�ngig ist. Wir haben schon bemerkt, dass in dem gew�hnlichen Gange unsers Schliessens der Syllogismus nur die letztere H�lfte des Weges von den Pr�missen zum Schluss ist. Es giebt indessen ei- nige besondere F�lle, wo er das Ganze ausmacht. Das Besondere allein kann der Beobachtung unterworfen werden, und alle Erkenntniss, welche aus der Erfah- rung abgeleitet wird, beginnt daher nothwendig bei dem Besondern; aber in F�llen von einer gewissen Art kann man sich vorstellen, es stamme unsere Erkennt- niss aus einer andern Quelle und nicht aus der Beob- achtung. Unsere Erkenntniss kann sich darstellen, als stamme sie aus einem Zeugniss, das f�r die Gelegen- heit und den vorliegenden Zweck als den Charakter der Autorit�t besitzend angenommen wird; und man kann sich das so mitgetheilte Wissen vorstellen, als umfasse es nicht bloss besondere Thatsachen, |sondern auch allgemeine Urtheile, wie wenn eine wissen- schaftliche Lehre auf die Autorit�t des Schriftstellers hin ohne