Besondere schliessen, als durch die| Dazwischenkunft eines allgemeinen Urtheils. Wir schliessen fortw�hrend von uns auf andere, oder von einer Pers�nlichkeit auf die andere, ohne uns die M�he zu geben, unsere Beobachtungen in allgemeine Grunds�tze zu fassen. Wenn wir schliessen, dass je- mand bei einer gegebenen Gelegenheit so und so f�h- len oder handeln wird, so schliessen wir allerdings zu- weilen aus einer weiteren Betrachtung der Art und Weise, in der menschliche Gesch�pfe im allgemeinen, oder Menschen von einem besondern Charakter zu f�hlen oder zu handeln pflegen; aber viel h�ufiger schliessen wir aus der Bekanntschaft mit den Gef�h- len und Handlungen derselben Person in irgend einem fr�hern Fall, oder aus der Erw�gung wie wir selbst f�hlen oder handeln w�rden. Nicht bloss die Dorfmatrone, die des Nachbars Kindes wegen zu einer Consultation gerufen wurde, thut auf die Erinne- rung und die Autorit�t des �hnlichen Falles hin, den sie mit ihrer Julie hatte, ihren Ausspruch �ber die Krankheit und die Mittel dagegen, sondern wir alle folgen einer �hnlichen Richtschnur, wenn wir nach keinem bestimmten Grundsatz steuern k�nnen. Haben wir nun eine ausgedehnte Erfahrung, und behalten wir ihre Eindr�cke kr�ftig, so k�nnen wir in dieser Weise ein sehr bedeutendes und genaues Urtheilsverm�gen erlangen, das wir zu rechtfertigen oder anderen mitzu- theilen g�nzlich unf�hig sein k�nnen. Man hat bei vielen praktischen Geistern von einer h�heren Ord- nung beobachtet, wie bewunderungsw�rdig sie ihre Mittel ihren Zwecken anpassten, ohne f�r das, was sie thaten, gen�gende Gr�nde angeben zu k�nnen, und wie sie ihnen fernliegende Grunds�tze, die sie anzuge- ben ausser Stande waren, anwendeten oder anzuwen- den schienen. Dies war eine nat�rliche Folge davon, dass sie ihren Geist mit einem Vorrath von geeigneten Einzelheiten angef�llt hatten, und lange gewohnt waren, von diesen auf neue Einzelheiten zu schlies- sen, ohne sich oder Anderen die entsprechenden allge- meinen Urtheile anzugeben. Ein alter Krieger ist nach einem raschen Blick auf die Umrisse eines Feldes im Stande, die n�thigen Befehle f�r eine geschickte Auf- stellung seiner Truppen zu geben, obgleich er, wenn er nur einen geringen theoretischen Unterricht emp- fangen hat, und selten aufgefordert worden ist, ande- ren von seinem Verfahren Rechenschaft zu geben, vielleicht niemals einen einzigen allgemeinen Lehr- satz in Betreff der Beziehung zwischen Schlachtfeld und |Schlachtordnung in seinen Gedanken hatte. Aber seine Erfahrung, welche er bei Anordnungen in mehr oder weniger �hnlichen Umst�nden machte, hat eine Anzahl von lebhaften, unausgedr�ckten, nicht genera- lisirten Analogien in seinem Geiste hinterlassen, wovon die angemessenste sich ihm augenblicklich darbietet und ihn zu einer verst�ndigen Aufstellung bestimmt. Die Geschicklichkeit ungebildeter Menschen in dem Gebrauch von Waffen oder von Werkzeugen ist von einer ganz �hnlichen Natur. Der Wilde