welche weder sichtbar noch f�hlbar ist, kann nicht gedacht werden, und eine f�hlbare oder sichtbare Ausdehnung, welche weder weich noch hart, weder wei� noch schwarz ist, geht ebenso �ber die menschlichen Begriffe. Ein Mensch soll versuchen, sich ein Dreieck �berhaupt vorzustellen, welches weder gleichseitig noch ungleichseitig, weder in der L�nge, noch in dem Verh�ltnis der Seiten bestimmt ist, und er wird bald die Widersinnigkeit der scholastischen Begriffe von reinem Denken und allgemeinen Vorstellungen bemerken. Also beruht der erste philosophische Einwand gegen das Zeugnis der Sinne oder gegen die Annahme �u�erer Gegenst�nde darauf, dass eine solche Meinung, wenn sie auf den Natur-Instinkt gest�tzt wird, der Vernunft widerspricht; und wenn sie auf Vernunft gegr�ndet wird, dem Natur-Instinkt zuwider ist, und dabei keinen gen�genden Beweisgrund mit sich f�hrt, um einen unparteiischen Forscher zu �berf�hren. Der zweite Einwand geht weiter und zeigt, dass diese Meinung sogar der Vernunft widerspricht, wenigstens wenn es als Vernunftsatz gilt, dass alle sinnlichen Eigenschaften nur in der Seele und nicht in dem Gegenstande seien. Nimmt man aber dem Gegenstande alle seine fassbaren Eigenschaften �berhaupt, sowohl die urspr�nglichen wie die vermittelten, so ist er gewisserma�en vernichtet, und es bleibt nur ein gewisses unbekanntes und unsagbares Etwas als Ursache unserer Wahrnehmungen, ein Begriff, der so mangelhaft ist, dass kein Skeptiker ihn des Streites wert halten wird. Es scheint ein �berm�tiges Unternehmen, wenn die Skeptiker die Vernunft durch Gr�nde und Beweise widerlegen wollen, und doch ist dies das gro�e Ziel ihrer Untersuchungen und K�mpfe. Sie suchen Einw�rfe sowohl gegen die reinen Vernunft-Beweise, wie gegen die, welche die Tatsachen und das Dasein betreffen. Der Haupteinwand gegen alle aus dem blo�en Denken entnommenen Beweise wird von der Vorstellung des Raumes und der Zeit entlehnt. Beides sind Vorstellungen, welche im gew�hnlichen Leben und bei sorgloser Auffassung v�llig klar und verst�ndlich erscheinen; aber bei einer gr�ndlichen wissenschaftlichen Untersuchung, deren Hauptgegenstand sie sind, f�hren sie zu durchaus verkehrten und widersprechenden Folgerungen. Es gibt keinen priesterlichen Glaubenssatz, der zur Z�hmung und Unterjochung der widerspenstigen Vernunft erfunden worden, und der den unbefangenen Sinn mehr als die Lehre von der unendlichen Teilbarkeit des Raumes mit seinen Folgen verwirrt, so pomphaft sie auch von den Mathematikern und Metaphysikern mit Triumph und Jubel entwickelt werden. Eine wirkliche Gr��e, die unendlich kleiner ist als jede bestimmte Gr��e, und die unendlich kleinere Gr��en als sie selbst in sich enth�lt, und so fort ohne Ende , das ist ein so dreistes und wunderbares Werk, dass jeder Beweis f�r seine Unterst�tzung zu schwach bleibt; denn es verletzt die klarsten und nat�rlichsten Grunds�tze der menschlichen Vernunft.A13 Was aber die Sache noch mehr verwickelt, ist, dass dieser anscheinend widersinnige Satz auf eine Reihe der nat�rlichsten und