, und muss es. Die Seele hat immer nur die Vorstellung gegenw�rtig und kann nie deren Verkn�pfung mit den Gegenst�nden durch Erfahrung erreichen. Die Annahme einer solchen Verkn�pfung hat deshalb keinen Vernunftgrund f�r sich. Die Zuflucht zur Wahrhaftigkeit eines h�chsten Wesens, um daraus die Wahrhaftigkeit unserer Sinne zu beweisen, ist ein �berraschender Irrweg. Wenn jenes Wesens Wahrhaftigkeit hier �berhaupt beteiligt w�re, so m�ssten unsere Sinne ganz untr�glich sein, weil es ja auch nicht einmal betr�gen darf. Ich will nicht einmal erw�hnen, dass, wenn die �u�ere Welt einmal in Frage steht, wir schwerlich Gr�nde finden werden, um das Dasein eines solchen Wesens oder einer seiner Eigenschaften zu beweisen. Dies ist daher ein Gebiet, in welchem die gr�ndlicheren und tiefer blickenden Skeptiker immer triumphieren werden, wenn sie einen allgemeinen Zweifel �ber alle Gegenst�nde des menschlichen Wissens und Forschens erheben. Wollt ihr dem Instinkt und dem Naturtrieb folgen, werden sie sagen, und der Wahrhaftigkeit der Sinne zustimmen? Aber diese f�hren euch zu dem Glauben, dass die blo�e Vorstellung oder das empfundene Bild der �u�ere Gegenstand sei. Verleugnet ihr diesen Grundsatz, um die vern�nftigere Meinung anzunehmen, dass die Empfindungen nur die Vorstellungen von irgend etwas �u�erlichem seien? Dann verlasst ihr euren Naturtrieb und die unmittelbare Empfindung und k�nnt doch eure Vernunft nicht befriedigen, welche niemals einen �berzeugenden Grund aus der Erfahrung daf�r entnehmen kann, dass die Empfindungen mit �u�eren Gegenst�nden verkn�pft seien. Es gibt noch eine andere �hnliche skeptische Wendung, die sich aus der tiefsten Forschung ableitet, und die unsere Aufmerksamkeit verdiente, wenn es n�tig w�re, so tief zu tauchen, um Gr�nde und Beweise zu entdecken, die doch f�r einen ernsten Zweck von so geringem Nutzen sind. Alle neuern Forscher erkennen einstimmig an, dass die sinnlichen Eigenschaften der Gegenst�nde, wie H�rte, Weichheit, Hitze, K�lte, Wei�e, Schw�rze usw. nur von mittelbarer Natur sind, nicht in den Dingen selbst bestehen, sondern blo� als Vorstellungen in der Seele, ohne dass ein �u�eres Urbild oder Muster ihnen entspricht. Wenn dies f�r diese Eigenschaften anerkannt wird, so muss es auch von den angeblichen urspr�nglichen Eigenschaften der Ausdehnung und Undurchdringlichkeit gelten, und letztere haben nicht mehr Recht auf diesen Namen als die ersteren. Die Vorstellung der Ausdehnung wird nur durch Sehen und F�hlen erworben, und wenn alle von den Sinnen wahrgenommenen Eigenschaften nur in der Seele und nicht in dem Gegenstande sind, so gilt derselbe Schluss auch f�r den Begriff der Ausdehnung, welcher ganz von den Wahrnehmungen oder Vorstellungen der mittelbaren Eigenschaften abh�ngig ist. Nichts kann uns vor diesem Schlusse sch�tzen, als die Behauptung, dass die Vorstellungen dieser Ureigenschaften durch reines Denken gewonnen werden; eine Meinung, welche indes bei genauerer Untersuchung als unverst�ndlich, ja widersinnig sich ausweist. Eine Ausdehnung,