Wahrnehmung existiert, und dass er etwas au�erhalb der Seele ist, welche ihn wahrnimmt. Unsere Gegenwart gibt ihm nicht das Dasein, und unsere Abwesenheit vernichtet ihn nicht; er bewahrt sein Dasein gleichf�rmig und ganz unabh�ngig von der Stellung verst�ndiger Wesen, welche ihn wahrnehmen oder ihn betrachten. Aber diese allgemeine und urspr�ngliche �berzeugung aller Menschen wird durch eine oberfl�chliche Philosophie leicht zerst�rt, die uns lehrt, dass der Seele nur ein Bild oder eine Vorstellung gegenw�rtig sein k�nne, und dass die Sinne nur Kan�le seien, welche diese Bilder einf�hren, ohne einen unmittelbaren Verkehr zwischen der Seele und dem Gegenstande zu haben. Der Tisch, den wir sehen, scheint mit unserer Entfernung kleiner zu werden; aber der wirkliche Tisch, welcher unabh�ngig von uns besteht, erleidet keine �nderung; es war deshalb nur sein Bild, was der Seele gegenw�rtig war. Dies sind die offenbaren Annahmen der Vernunft, und kein Denkender hat je bezweifelt, dass die Gegenst�nde, welche wir betrachten, wenn wir sagen: dies Haus und dieser Baum, nur Vorstellungen der Seele sind und flutende Bilder oder Darstellungen von Gegenst�nden, welche gleichf�rmig und selbstst�ndig bleiben. Insoweit sind wir durch die Vernunft gezwungen, dem urspr�nglichen Natur-Instinkt zu widersprechen, oder ihn zu verlassen und ein neues System in Bezug auf das Zeugnis unserer Sinne anzunehmen. Hier ger�t aber die Philosophie in gro�e Verlegenheit, sobald sie dieses neue System rechtfertigen und die Einw�rfe und den Spott der Skeptiker widerlegen will. Sie kann nicht mehr auf den untr�glichen und unwiderstehlichen Natur-Instinkt zur�ckgehen, denn dieser f�hrt uns zu einem ganz andern System, was als unzuverl�ssig, ja als irrt�mlich anerkannt ist, und die Rechtfertigung des angeblichen philosophischen Systems durch eine Reihe von klaren und �berzeugenden Gr�nden, nicht nur der Schein einer solchen Begr�ndung, �bersteigt alle menschliche F�higkeit und Kraft. Mit welchem Grunde kann bewiesen werden, dass die Vorstellungen der Seele die Wirkungen �u�erer Gegenst�nde seien, die zwar ganz verschieden von ihnen, doch ihnen gleichen (wenn dies m�glich ist), und dass sie weder aus der Wirksamkeit der Seele selbst, noch aus der Zuf�hrung eines unsichtbaren und unbekannten Geistes, oder aus irgend einer andern uns noch nicht bekannten Ursache entspringen. Bekanntlich entstehen tats�chlich viele dieser Vorstellungen nicht von �u�eren Gegenst�nden, wie dies im Traume, in der Raserei und andern krankhaften Zust�nden der Fall ist. Nichts ist unerkl�rlicher als die Art, in welcher ein K�rper auf die Seele wirken soll, um ein Bild von sich einer Substanz von so verschiedener, ja entgegengesetzter Natur zuzuf�hren. Es ist eine Tatfrage, ob die Wahrnehmungen der Sinne durch �u�ere ihnen gleichende Gegenst�nde hervorgebracht werden. Wie will man diese Frage entscheiden? Offenbar durch Erfahrung, wie bei allen andern Fragen dieser Art. Aber hier schweigt die Erfahrung