Hilfe anzugehen mich von andern führen zu lassen von nun an wird es mir nicht mehr widerstreben Ich mochte meine Hand nicht in die eines Mietlings legen aber sie von den zarten Fingerchen meiner Jane umschlossen zu wissen ist mir ein Wonnegefühl Jane paßt also für mich passe ich aber auch für sie So vollkommen daß jede Fiber meines Wesens von dir durchdrungen ist lieber Eduard Da die Sache so steht so haben wir auf nichts in der Welt mehr zu warten Wir müssen unverweilt ein Fleisch werden Jane es bedarf dazu bloß der Lizenz dann geht 's vor den Altar und Lieber Eduard ich habe soeben bemerkt daß die Sonne schon weit von ihrer Mittagshöhe herabgesunken ist Pilot ist schon heimgegangen um sein Futter zu suchen Laß mich mal nach deiner Uhr sehen Nimm sie an dich Jane Ich brauche sie nicht mehr Es ist gleich vier Bist du noch nicht hungrig In drei Tagen von heute an gerechnet müssen wir uns trauen lassen Jane Du brauchst dir jetzt keine Sorgen mehr um schöne Kleider und Juwelen zu machen alles das ist keine taube Nuß wert Die Sonne hat alle Regentropfen aufgesogen Eduard Der Wind hat sich gelegt Es ist ganz heiß Weißt du auch Jane daß ich dein kleines Perlenhalsband in diesem Augenblicke unter meinem Halstuch trage Ich habe es seit dem Tage getragen an dem ich meinen Schatz verlor als ein Erinnerungszeichen Wir wollen durch den Wald heimgehen es wird das der schattigste Weg sein Er aber verfolgte noch immer seinen eigenen Gedankengang ohne auf mich zu achten Weißt du auch Jane daß ich nicht mehr ein so irreligiöser Mensch bin wie ehedem In der letzten Zeit habe ich gelernt die Hand Gottes in meinem Schicksale zu sehen und zu erkennen Ich fing an Reue darüber zu fühlen daß ich dich an einem falschen Eheversprechen zu täuschen suchte und ich sah ein daß ich alles Unglück das mich seit deiner Flucht betroffen verdient habe Da empfand ich das Verlangen mich mit meinem Schöpfer wieder zu versöhnen Ich begann bisweilen zu beten und diese Gebete waren aufrichtig wenn auch nur kurz Vor einigen Tagen nun es war in der Nacht vom vergangenen Montag zum Dienstag kam eine seltsame Stimmung über mich eine Stimmung in der der Schmerz an die Stelle des Wahnsinns der Kummer an die Stelle des finstern Brütens trat Lange Zeit war es mir vorgekommen daß du tot sein müßtest da ich dich nirgends finden konnte In jener Nacht nun es mochte zwischen elf und zwölf Uhr sein flehte ich ehe ich mich in mein ödes Schlafgemach begab zu Gott er möge mich bald von diesem Leben erlösen und in jene andere Welt aufnehmen wo ich doch Hoffnung hätte meine Jane wieder zu finden Ich war also in meinem Zimmer und saß an dem offenen Fenster Die balsamische Nachtluft tat mir wohl obgleich ich keine Sterne sehen konnte so erkannte ich doch an einem unbestimmten lichten Nebel daβ der Mond aufgegangen war Ich sehnte mich nach